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Markranstädt Prachtexemplar bringt stolze 178 Kilo auf die Waage
Region Markranstädt Prachtexemplar bringt stolze 178 Kilo auf die Waage
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08:00 23.10.2012
Ist der dick, Mann: Matthis (5) versucht den Riesen-Kürbis wegzuschieben – vergebens. Stolze 178 Kilogramm brachte das Gewächs von Holger Bude auf die Waage und heimste damit den ersten Preis beim Wettbewerb um den schwersten Kürbis ein. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

Stolz verkündete Jens Schwertfeger, Vorsitzender des Heimatvereins Frankenheim-Lindennaundorf: „Dieses Prachtexemplar bringt stolze 178 Kilogramm auf die Waage“.

Der Heimatverein hatte bereits zum siebten Mal zum Kürbisfest eingeladen. Hier drehte sich wirklich alles um das Gemüse, das deshalb dazu zählt, weil die Kürbispflanze einjährig ist, also jedes Jahr neu gepflanzt werden muss. Ob der schönste, der größte, der kleinste, ob Kuchen, Suppen oder Aufläufe: „Der Kürbis und das, was man daraus machen kann, ist unglaublich vielfältig“, sagte Schwertfeger. Die beiden schwersten Früchte – mit 178 und 152 Kilogramm – hatte übrigens Holger Bude gezogen. Etwas abgeschlagen vom Gewicht (72 Kilogramm), aber dennoch auf dem dritten Platz landete Matthias Hirschfelds Exemplar.

Auch die schönsten Kürbisse wurden am Sonnabend prämiert. Doch die Entscheidung fiel schwer, deshalb gab es gleich zwei Sieger, wie der Vereinsvorsitzende verkündete: Familie Wittig gewann mit einer Kürbiscollage und Florentine Braun mit einem Gardinenkürbis. Das Mädchen hatte geschnitzten Öffnungen einfach per Nadel und Faden einen „Fensterschmuck“ verpasst.

Wer nach den Ausblicken auf die Gewächse Hunger bekam, hatte auch hierbei die Qual der Wahl. Denn die Frucht gab es in wirklich allen Variationen: als Suppe mit Kokos, Wein und Chili oder mit Lammfleisch, als Kuchen oder als Auflauf. Für ein ganz besonderes Gericht hatte Philipp Schwertfeger gesorgt. Er servierte frittierten Kürbis. Das Rezept dafür hatte er erst kürzlich aus dem Tunesien-Urlaub mitgebracht.

Mehr als 400 Besucher kamen am Samstagnachmittag zur Festwiese. „So einen Ansturm hatten wir noch nie“, erklärte der Vereinsvorsitzende etwas verblüfft. Wer in den nächsten Wochen, wenn das Wetter wieder herbstlich wird, die Rezepte nachkochen möchte, kann sich an den Heimatverein wenden. Er gibt die Zutatenliste bei Interesse gerne weiter.

Julia Tonne

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