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Markranstädt Promenade nimmt Gestalt an
Region Markranstädt Promenade nimmt Gestalt an
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08:00 24.11.2012
Reges Bautreiben herrscht in diesen Wochen am Westufer des Kulkwitzer Sees: Allein die Promenade ist bereits zu 70 Prozent fertig gestellt. Ende nächsten Jahres können die Freizeitbereiche und der Rundweg komplett übergeben werden. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

Schon jetzt ist gut zu erkennen, wie die Uferpromenade künftig aussehen wird. Die Pflasterarbeiten sind in vollem Gange. Dabei bekommt der Weg in der Breite zu zwei Dritteln eine Asphaltdecke und zu einem Drittel eine Pflasterdecke. „Schon jetzt sind 70 Prozent der Promenade fertig“, sagt Heike Helbig, Sprecherin der Stadt Markranstädt. Dabei sei das erst bis Ende dieses Jahres vorgesehen gewesen.

Auch am Parkplatz in der Oststraße herrscht in diesen Tagen reges Treiben. Die Arbeiten konzentrieren sich dort auf die Entwässerung des Areals. Mit der Sanierung, so macht Helbig deutlich, sei in Zukunft ein „geordnetes Parken“ möglich. Damit pünktlich im Frühjahr die Pflanzung am Rundweg beginnen kann, sind jetzt auch vorbereitende Grünarbeiten notwendig. So werden nicht einheimische Gewächse entfernt, „das gehört mit zu den Auflagen der Naturschutzbehörde“, so Helbig. Ab März/ April kommen dann heimische Bäume in den Boden: Ahorn, Birke und Buche. In gewisser Weise findet sich in diesen Arten auch die Vergangenheit des Kulkwitzer Sees wieder, denn aus diesen Bäumen entstand vor rund 50 Millionen Jahren die Braunkohle, deren Abbau die Grundlage für den Kulkwitzer See bildete. Zedern und Tulpenbäume, die es ebenfalls zu dieser Zeit gab, werden daher auch wieder in die Erde gebracht.

Die Erschließung der Wohnbebauung liegt ebenfalls im Plan. „Und die Bodenfilteranlage der Kommunalen Wasserwerke ist im Großen und Ganzen fertig“, so Helbig. Ab dem Frühjahr sollen drei Freizeitbereiche entstehen, die das Planungsbüro Planerzirkel in das Konzept mit aufgenommen hatte. Eine davon ist die so genannte Freizeitinsel, die mit verschiedenen Outdoor-Sportgeräten ausgestattet wird. Südlich des Strandbads nimmt in einigen Monaten eine Insel Formen an, die für Kinder und Jugendliche gedacht ist. Und die Panorama-Insel ermöglicht in Höhe der Meri-Sauna bald einen barrierefreien Zugang zum See. Die Zufahrt zur Sauna muss daher geändert werden. Diese führt künftig nicht mehr am Piratenspielplatz vorbei, „so dass wir mehr Sicherheit für die Kinder erreichen“, macht Helbig deutlich.

Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für das Westufer auf rund sechs Millionen Euro. Davon fließen allein etwa 1,6 Millionen in die Realisierung der Uferpromenade und 1,3 Millionen Euro in die infrastrukturelle Erschließung. Die Hälfte der Investitionsmittel ist bereits verbaut worden. Ende des nächsten Jahres können Radfahrer und Spaziergänger ihre Runden um den See drehen.

Julia Tonne

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