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Raupe legt Kulkwitzer Platz frei

Raupe legt Kulkwitzer Platz frei

Mit schwerer Technik wird seit gestern früh der 2013 abgesoffene Sportplatz des SSV Kulkwitz saniert. Damit haben Stadt und Baufirma zumindest den ersten Teil ihres Versprechens gegenüber dem Verein gehalten.

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Eine Raupe schiebt seit gestern den Platz Schicht um Schicht ab.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markranstädt. Bis zum 11. September solle spätestens alles fertig sein, hatte Bürgermeister Jens Spiske (FWM) beim jüngsten Stadtrat versprochen.

Vereinsvorstand Jens Radtke war gestern froh über den Start. "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht", so Radtke. Die Baufirma Alpine Bau aus Halle habe auch zugesagt, dass der Verein bei der ersten Bauberatung dabei sein dürfe.

Denn noch immer sind für den SSV Kulkwitz viele Fragen offen. Die Wichtigste: Wie gehen wir mit dem 95. Vereinsgeburtstag um? Der wäre eigentlich im August (die LVZ berichtete). Eine Feier während laufender Bauarbeiten kommt aber nicht in Frage.

Aber auch der von Spiske avisierte Feiertermin eine Woche nach Fertigstellung des Platzes Mitte September ist inzwischen eher ungewiss. Die Baufirma habe gefordert, dass der neue Rollrasen mindestens vier Wochen in Ruhe anwachsen müsse, erklärt Radtke das Dilemma. Schon wegen der Gewährleistung sei es da unklug, eher auf den Platz zu gehen. Aber der SSV Kulkwitz wolle bei seinem Jubiläum natürlich so feiern, wie sich das für ein Fußballverein gehöre: Mit einem Jubiläumsturnier. Das würde aber den nagelneuen Rollrasen wohl zu sehr strapazieren.

Ins Gespräch bringen will Radtke bei seinen Vereinsmitgliedern daher den 3. Oktober - sofern der Platz zeitig genug fertig wird. Noch später sei unklug, "dann beginnen die Herbstferien, in denen kaum Kinder da sind", weiß Radtke.

Andere im Verein wie Jugendwart Michael Bloyl schlagen gar ein großes Geburtstagsfest mit Turnier erst im kommenden Frühjahr vor. "Und vielleicht zur Platzübergabe im September nur etwas feiern", meint er. "Wir sind auf jeden Fall noch mitten in der Diskussion", sagt er.

Die Terminnot hätte es - wie berichtet - gar nicht geben müssen, wenn innerhalb der Stadtverwaltung alle an einem Strang gezogen hätten. Spiske hatte "Kommunikationsprobleme" zwischen Bauamt und Kämmerei zugegeben. Der Beschluss zum Start der Sanierung hätte durchaus vier Wochen früher den Stadträten zur Entscheidung vorliegen können, hatte er gesagt. Damit wäre sogar ein Fest auf dem sanierten Platz noch pünktlich zum Vereinsjubiläum möglich gewesen.

570 000 Euro, fast doppelt so viel wie ursprünglich veranlagt, soll die dauerhafte Trockenlegung des Sportplatzes kosten. Die Mehrkosten kommen vor allem durch eine neue Drainschicht zustande. Insgesamt soll der Platz samt der Laufbahn um rund 60 Zentimeter angehoben werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.06.2015
Jörg ter Vehn

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