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Markranstädt Rock auf grüner Wiese
Region Markranstädt Rock auf grüner Wiese
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14:27 19.05.2015
Beim Seebenischer Open Air sorgt die hessische Band Audiophyle vor allem mit eigenen Titeln für einen fulminanten Auftakt. Quelle: André Kempner

Auch am Sonnabend kamen wieder hunderte Besucher zur Alten Gärtnerei, um bei rockiger Musik zu feiern und zu tanzen.

Den Auftakt bildeten die vier Nachwuchs-Musiker der hessischen Band Audiophyle. Und die waren richtig gut, spielten neben Cover-Titeln wie "99 Luftballons" vor allem eigene Kompositionen. Dabei gibt es die vier in dieser Konstellation gerade einmal einige Monate, wenn auch Schlagzeuger Freddy Tesar, Gitarrist Marc Merscher und Bassist Philipp Zeller schon seit längerer Zeit in ihrer Heimat Hanau gemeinsam unterwegs sind. Sängerin Isabell Happel kam erst vor drei Monaten zur Band, heizte den Besuchern aber schon recht gekonnt ein. Die brauchten zunächst etwas länger, um warm zu werden, doch nach einiger Zeit hatten die Musiker sie aus der Reserve gelockt.

Bei den Starfuckern sprang der Funke ziemlich wie so oft wieder schnell über. Kein Wunder, spielt die Rolling-Stones-Coverband doch bereits seit 1998 zusammen und trat bereits mehr als 800 mal auf. "Bei der leeren Stadtkasse hätten sich Stadt und Veranstalter die echten Rolling Stones ohnehin nicht leisten können. Das Geld hätte gerade einmal für den Schriftzug und die Zunge gereicht", scherzte Frontmann Mike Kilian. Und sowieso seien die Starfucker besser als das Original.

Das bestätigte auch Rainer Küster, Sprecher des Kultur- und Faschingsvereins (KFV), der den beschaulichen Ortsteil jedes Jahr zum Rockparadies werden lässt. "Warum die Rolling Stones kommen lassen, wenn es etwas Besseres gibt?", fragt er. Und ganz ehrlich: So richtig konnten selbst das geübte Rockohren die Starfucker nicht von den "echten" alten Herren unterscheiden.

Und die Starfucker waren äußerst publikumsnah. Mike Kilian rockte vor der Bühne in der Zuschauermenge, ließ sich - auf dem Bar-Tresen hockend - ein Bier ausschenken und brachte dem Bierzapfer auf dessen Luftgitarre ein paar Griffe bei.

Ruhiger, was die Musikrichtung betrifft, wurde es anschließend bei The Scuttles. Die nach eigener Aussage wohl jüngste Dire-Straits-Tribute-Band schlug zu fortgeschrittener Stunde leisere Töne an, was die Stimmung auf dem Gelände aber keineswegs abkühlte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.08.2014
Julia Tonne

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