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Markranstädt Ruhiger Jahreswechsel für Freiwillige Feuerwehren im Umland
Region Markranstädt Ruhiger Jahreswechsel für Freiwillige Feuerwehren im Umland
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18:14 01.01.2010
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Ihre Hilfe wurde diesmal glücklicherweise wenig gebraucht. „Ruhig“, nannte Markkleebergs Stadtwehrleiter Rainer Walther den Jahreswechsel. Nur einen ersten Einsatz gab es im neuen Jahr: Gegen 2.30 Uhr brannte ein hohler Baum am ehemaligen Volksgut Gautzsch an der Endstelle der Linie 9. „Vermutlich hatte sich darin ein Knaller oder eine Rakete verfangen“, sagte Walther. Die Kameraden der Feuerwehr Markkleeberg-West rückten aus und löschten den „geringfügigen Brand“. Für die Markranstädter Feuerwehr sei es ein ruhiger Jahreswechsel gewesen, verkündete Sprecher Ruben Enskat. „Der Schnee vorm Gerätehaus der Markranstädter Feuerwehr blieb nahezu unberührt, nur einige Hobbypyrotechniker nutzten den freien Platz um ihrer Leidenschaft zu frönen“, berichtete er. Anders als in den vergangenen Jahren mussten die Kameraden nicht ausrücken. Ob das nun am nasskalten Wetter oder der gestiegenen Sensibilisierung in der Bevölkerung lag, wusste er nicht. „Nach Informationen der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Grimma war es auch in den Ortsteilen der Stadt ruhig“, erzählte der Sprecher. Die Zwenkauer Feuerwehr erfuhr gegen 18.55 Uhr von einem Lagerhallenbrand in der Reinhardt-Spedition in der Zeschwitzer Straße. „Der entpuppte sich aber als großes Lagerfeuer, das auch bei der Stadt angemeldet war“, berichtete Zwenkaus Stadtwehrleiter Alexander Hecking. „Die Menschen feierten ihre Party und machten große Augen, als die Feuerwehr um die Ecke bog.“ „Wir hatten eine fröhliche Silvesternacht ohne Unfälle und Brände“, gab Kitzens Gemeindewehrleiter Heiko Rillich Auskunft. Als „ruhig“ charakterisierte auch Großpösnas stellvertretender Gemeindewehrleiter Andreas Knötzsch die Situation. „Wir waren nicht draußen, bei uns war es friedlich“, sagte er. Den letzten größeren Einsatz bewältigten die Kameraden dort am Heiligabend gegen 21.30 Uhr in der Naunhofer Straße. Bei einem älteren Ehepaar stand das Wasser anderthalb Meter hoch im Keller. Als Ursache dafür erwies sich eine geplatzte Wasserleitung, die verschlissen war.  

Kendra Reinhardt

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