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Runder Tisch: An Gräben wird gearbeitet

Runder Tisch: An Gräben wird gearbeitet

Fast ein Jahr nach der Bürgermeisterwahl in Markranstädt arbeiten die Parteien und deren aktive Personen noch immer daran, die Geschehnisse des Wahlkampfes zu verdauen und wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.

Markranstädt. Unter Moderation von Pfarrer Michael Zemmrich fand am Mittwochabend dazu der dritte Runde Tisch statt - wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

"Trotz anfänglich emotionaler Diskussion fand der Austausch verschiedener Standpunkte in sachlicher und lösungsorientierter Atmosphäre statt", berichteten hinterher die Freien Wähler Markranstädt (FWM). "Einig war man sich, diesen Runden Tisch auch weiterhin durchzuführen", hieß es auf ihrer Facebook-Seite. Jens Spiske, so steht dort zu lesen, habe den Abend so zusammengefasst: "Die Gräben sind zwar noch nicht zugeschüttet, aber auf jeder Seite wurden die Schaufeln in die Hand genommen und mit der schwierigen Arbeit begonnen!" Spiske darf bis heute als gewählter Bürgermeister das Amt nicht antreten, weil gegen die Wahl eine Anfechtung läuft, inzwischen in dritter Instanz.

Vor allem zwischen der FWM und der CDU hängt der Segen schief - hatten sich beide Parteien doch eine Wahlschlacht geliefert, die von persönlichen Angriffen und Verleumdungen nur so strotzte. Wie wund das alles noch ist, zeigte das Promenadenfest vor wenigen Wochen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kirschner nutzte als stellvertretender Bürgermeister gleich mehrfach seine Rede, um auf das segensreiche Wirken der abgewählten Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) beim Bau hinzuweisen. Spiske zählte ihm prompt auf seiner FWM-Homepage vor, wie oft er Radon erwähnt hatte und warf ihm vor, das Projekt als Wahlkampfthema missbraucht zu haben.

Pfarrer Zemmrich schickte gestern Abend eine mit allen abgestimmte Erklärung zum Runden Tisch. Auch bei kontrovers diskutierten Themen sei eine sachliche Gesprächsebene erreicht worden. "Dass Missverständnisse teilweise ausgeräumt werden konnten, bewerteten alle Teilnehmer als besonders positiv. Auch in Zukunft wird die persönliche Begegnung eine Chance zur Verbesserung der politischen Arbeitssituation sein", so Zemmrich. Ende November berate der vierte Runde Tisch über "angemessene Formen des politischen Gegen- und Miteinanders" vor der Stadtratswahl im kommende Jahr.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.09.2013

terVehn

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