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Markranstädt Russo-Mobil macht in Markranstädt Station
Region Markranstädt Russo-Mobil macht in Markranstädt Station
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23:59 04.12.2013
Oksana Kogan-Pech (von links), Tatjana Erfurt und Maria Merkel sind mit dem Russo-Mobil zu Gast bei Schülern des Gymnasiums Markranstädt. Quelle: André Kempner
Markranstädt

Mit solchen Irrtümern räumte die Studentin für Russisch, Musik- und Medienwissenschaften gestern im Gymnasium Markranstädt auf. Seit einem Jahr arbeitet die in Russland geborene junge Frau, die seit ihrem neunten Lebensjahr in Deutschland lebt, für das Russo-Mobil. Das fährt seit 2010, losgeschickt vom Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften, durch das Bundesgebiet, um Schülern die russische Sprache näher zu bringen und Interesse an dem Land zu wecken.

In Markranstädt machte das Mobil, bei dem zwei bis drei Lektorinnen an Bord sind, zum ersten Mal Station. "Die russische Sprache gewinnt zunehmend an Bedeutung", begründete Maritta Beer, stellvertretende Fachkonferenzleiterin Russisch im Haus Markranstädt. Denn Deutschland sei einer der größten Handelspartner für Russland. So ist unter anderem neben Siemens auch VW dort vertreten, andererseits "haben viele russische Unternehmen Kontakte nach Deutschland", ergänzte Merkel. Sie wolle mit Erzählungen aus ihrem Geburtsland, Fotos und Filmen ein Bild von Russland zeigen, "das sonst nie in den Medien zu sehen ist". Das Land sei nämlich mittlerweile sicher zu bereisen, die Straßen gut ausgebaut und kalt sei es nicht zu jeder Jahreszeit. So liege beispielsweise der Badeort Sotschi, Austragungsort der Olympischen Winterspiele im nächsten Jahr, am Schwarzen Meer in der subtropischen Klimazone. Meterhohe Eisskulpturen, geschaffen von Künstlern, seien hingegen eher in Orten wie Irkutsk am Baikalsee und Perm zu finden - ganzjährig aber auch im Moskauer Eisskulpturen-Museum.

In jeder Stufe des Gymnasiums in Markranstädt gibt es eine Russisch-Klasse, in Stufe neun sogar zwei. Sarah und Milda lernen seit mittlerweile sechs Jahren russisch. Dagewesen sind sie aber noch nie - "und wirklich erstaunt, wie schön Russland ist", sagte die 16-jährige Milda nach der Bildershow. Und genau darum geht es auch Oksana Kogan-Pech, der Projektleiterin: "Wir wollen das Image von Russland verbessern und zeigen, dass sich ein Besuch lohnt."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.12.2013
Julia Tonne

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