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Markranstädt Sandra Schuh leitet jetzt die Nils-Holgersson-Grundschule
Region Markranstädt Sandra Schuh leitet jetzt die Nils-Holgersson-Grundschule
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07:00 20.10.2017
Von der Referendarin zur Schulleiterin: Sandra Schuh hat in der Nils-Holgersson-Grundschule Großlehna die Nachfolge von Ute Jakob angetreten. Quelle: André Kempner
Markranstädt

Die Nils-Holgersson-Grundschule Großlehna hat eine neue Leiterin: Sandra Schuh hat die Nachfolge von Ute Jakob angetreten, die in den Ruhestand ging. Die „Neue“ kennt Haus und Besonderheiten schon länger.

Sie habe 2009 in der Nils-Holgersson-Grundschule ihr Referendariat geleistet, erzählt die 39-Jährige. Dann sei sie Grundschullehrerin in Zwenkau und anschließend in Kulkwitz gewesen. Als sie gehört habe, dass die Schulleiterstelle in Großlehna frei wurde, habe sie sich sofort beworben. „Das ist ja eine tolle Schule. Und alle Kolleginnen von damals sind heute noch hier“, sagt sie schmunzelnd. Sorgen, dass sie als junge Kollegin von früher es nun als Leiterin schwer haben könnte, habe sie nicht.

Das dürfte auch an ihren Biographie liegen. Denn Sandra Schuh lernte erst etwas ganz anderes, bevor sie in den Schuldienst ging. Sie war Bankkauffrau, und hat Betriebswirtschaftslehre (BWL) studiert, bevor sie nach der Geburt ihrer ersten Tochter aufs Lehramt zielte. Gerade die BWL-Kenntnisse kämen ihr jetzt als Leiterin der Schule entgegen, sagt sie.

Sandra Schuh sei für die Stadt Markranstädt „ein Glücksfall“, betont Heike Helbig vom Rathaus. Sie kenne die Arbeit als Lehrerin in kleineren Schulen, habe viele Jahre in Kulkwitz gearbeitet, sei daher mit den Abläufen in Markranstädt vertraut, und habe zudem in Großlehna gelernt, erläutert sie. Außerdem wohne die junge Schulleiterein auch noch in Markranstädt. „In Göhrenz“, erklärt Schuh selbst.

Seit dem Ende der Schulferien steht sie dem Haus vor. Dort habe ihre Vorgängerin gute Strukturen gelegt und große Fußstapfen hinterlassen, ist sie sich der Aufgabe wohl bewusst. So sei es zum Beispiel gar nicht so einfach, die vorhandenen Ganztagsangebote wie Aquarellmalerei, Gitarrenkurs, das Jungsangebot, Informatik/Computer und mehr in das normale Tagesprogramm der Kinder einzubauen. Die richtige Rhythmisierung mit anspannenden und entspannenden Elementen solle ja zu einem größeren Lernerfolg bei den Kindern führen.

Aktuell zählt die einzügige Einrichtung 102 Schüler und verfügt über vier Lehrkräfte plus Leiterin. Große Änderungen im Schulablauf plant Schuh, die selbst Sport und Mathematik unterrichtet, vorerst nicht. Eine ihrer Ideen sei es aber, die Schule sportlich noch weiter voranzubringen, obwohl es da auch schon Projekte gebe, erklärt sie. Wie die Umsetzung dann konkret aussehe, sei derzeit aber noch nicht klar.

Von Jörg ter Vehn

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