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Markranstädt Saxe-Wald wieder ein Stück größer
Region Markranstädt Saxe-Wald wieder ein Stück größer
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15:25 19.05.2015
Gemeinsam für einen grünen Lärmschutzwall: Gerhard Tümmler, Uta Richter, Michael Franz und Olaf Kroggel (von links). Quelle: André Kempner

Vor Ort warteten 500 Bäumchen auf fleißige Hände.

"Wir haben 500 Anmeldungen und wir können uns auf unsere Kunden verlassen. Die haben Spaß daran, abseits der Hektik des Alltags gemeinsam etwas für die Umwelt zu tun", verkündete Filialleiter Michael Franz am Vormittag. Und er sollte recht behalten. Punkt 13 Uhr startete der Tross zur Herbstwanderung. Immerhin schon zum 17. Mal. "Auto-Saxe engagiert sich seit 1997 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald für Sachsen und der Stadt Markranstädt in Großlehna. Wir möchten helfen, die Lärm- und Geräuschbelastung in der unmittelbar an der A 9 gelegenen Siedlung zu reduzieren", erklärte Franz.

Über die Jahre ist der Saxe-Wald mit 43 650 Bäumen und Sträuchern schon auf stattliche 10,86 Hektar angewachsen. Rund 36 000 Euro hat bislang allein das Rückmarsdorfer Autohaus in den grünen Lärmschutzwall investiert. Mit Erfolg, wie der neue Projektleiter der Stiftung Wald für Sachsen, Olaf Kroggel, am Samstag berichtete. Die allerersten Bäumchen seien inzwischen fünf bis sechs Meter hoch und ihre Wirkung als Abgasfilter und Geräuschdämpfer bereits spürbar.

Mit seinen Leuten hatte Kroggel vergangene Woche die Pflanzlöcher für Stiel-Eichen, Schwarz-Erlen, Vogel-Kirschen, Spitz-Ahorn und Sal-Weide vorbereitet und das von der Stadt Markranstädt zur Verfügung gestellte Areal eingezäunt. Notwendig, um die Setzlinge vor Wildverbiss zu schützen, aber auch vor der in stadtnahen Gebieten leider üblichen Vermüllung, wie Kroggel betonte. Zirka fünf Jahre lang wird sich die Stiftung Wald für Sachsen nun um die Sicherung der Kultur kümmern. Dann haben sich hoffentlich auch diese jungen Bäumchen an der A 9 etabliert.

"Der Saxe-Wald passt hervorragend zur grünen Marke Toyota. Wir haben schon vor 16 Jahren die ersten Modelle mit schadstoffarmem Hybridmotor vorgestellt", begründete Franz das Engagement seines Unternehmens. Deshalb sei es auch keine Frage, dass die Tradition 2014 fortgesetzt werde. Dazu gehört seit sechs Jahren auch das gemeinsame Kunden-Picknick mit zünftiger Blasmusik bei Landwirt Frank Schalle. "Für uns Städter ein tolles Erlebnis", meinte Franz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.10.2013
Ulrike Witt

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