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Markranstädt Schatzjäger zeigen ihre Kleinode
Region Markranstädt Schatzjäger zeigen ihre Kleinode
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10:56 16.05.2011
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Markranstädt

Für Schmidt ist der Besitz des Luxusautos aus DDR-Produktion das glückliche Ende einer langen Geschichte. „Mein Vater ist dieses Auto von 1973 bis 1980 gefahren und hat es dann an einen Leipziger verkauft. Nach der Wende verloren sich die Spuren in Holland.“ Schmidt glaubte den Wagen schon verloren, bis ein Bekannter durch Zufall an die Adresse des holländischen Besitzers kam. „Glücklicherweise wollte der sich sowieso gerade davon trennen“, berichtete Schmidt, der das Auto somit nach über 20 Jahren wieder zurück in die Familie holte. Nach mühevoller Restaurierung ist er jetzt ein Hingucker.

Markranstädt. Oldtimerfreunde gleichen manchmal Schatzjägern – wer eine zweioder vierrädrige Rarität haben will, muss häufig einen ganz besonderen Spürsinn entwickeln.

Und eine Rarität – gerade mal vier Wagen wurden eigens für ostdeutsche Militärparaden gebaut. Klein, aber fein scheint das Motto von Manfred Weißflog zu sein. Der Großdeubener ist stolzer Besitzer eines P 70-Coupé von 1958. Im Gegensatz zum „Sachsenring“ war das eher ein Auto für den Normalbürger. „Aber ein schnittiges, schon die Lufthutze auf der Motorhaube ist toll.“ Weißflog verwandelte mit viel Kleinarbeit den 22-PS-Flitzer in ein Glanzstück. „Die Sitze sind wie beim Original aus echtem Leder.“ Dieses wichtige Detail habe aber seinen Preis: „Der Sattler hat für die Neuanfertigung 4000 Euro bekommen“, erzählt Weißflog.

Bert Endruszeit

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