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Markranstädt Schüler im Präsidentenpalast
Region Markranstädt Schüler im Präsidentenpalast
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15:15 19.05.2015
Gruppenbild mit Ortsschild in Ecuador: Genau 10 358 Kilometer trennen Markranstädt von Guayaquil. Quelle: Privat

Nachdem sie die Gastgeschenke von der Stadt - ein Ortsschild und eine Fahne von Markranstädt - bei der Begrüßung in der Deutschen Schule feierlich übergeben hatten, sind sie mit den Gastfamilien an den Pazifikstrand gefahren, berichtete Organisator Christian Ebel-Geißler. Dort habe die Gruppe einen ersten Eindruck von Land und Leuten bekommen, auch Jetski und Banana-Boot fahren sowie Surfen können. "In der ersten Woche Montag ging es auf eine Stadtrundfahrt durch Guayaquil, wo man auch die großen Unterschiede und Gegensätze kennengelernt hat. Zum Abschluss haben wir noch Las Penas besucht, den Alten Leuchtturm der Stadt, 444 Treppen bei 33 Grad. Aber alle haben es tapfer mitgemacht", erzählte er.

Dienstag seien sie mit dem Bus in die Hauptstadt nach Quito gefahren, wo das Äquatordenkmal und die historische Altstadt besucht wurden. Große Ehre am Rande: "Durch unsere Freunde, welche wiederum mit dem Präsidenten von Ecuador befreundet sind, hatten wir die Möglichkeit, den Präsidentenpalast von innen zu besichtigen und alle seine Geschenke aus aller Welt", so Ebel-Geißler in seinem Reisebericht.

Abschließend sei es noch auf 4200 Meter Höhe mit der Schwebebahn gegangen. "Hier sind einige an ihre Grenzen gestoßen", hatte er bemerkt. An den übrigen Tagen seien sie immer in der Schule gewesen, hätten täglich für das Handballturnier mit den Gastgebern trainiert. Anschließend hätten die Markranstädter im schuleigenen Pool baden und auch mit in den Unterricht gehen können. "In der zweiten Woche haben wir eine Bananenplantage besucht. Hier konnten die Kinder sehen, wie die Bananen wachsen, gepflegt, geerntet und verpackt beziehungsweise verschickt werden", so der "Reiseleiter".

Die letzte Woche habe ganz im Zeichen von Aktion und Abenteuer gestanden. "Es ging nach Banos, wo geritten, Fahrrad gefahren und Rafting gemacht wurde. Einige ganz Tapfere haben sich auch beim Bungee Jumping in die Schlucht gestürzt", erzählte er. Am Abend hätten einige noch die warmen Quellen genutzt und sich dann mutig unter dem Wasserfall abgekühlt. "Dann kam der traurige Abschied mit sehr vielen Tränen. Trotzdem sind wir glücklich, dass alles so gut verlaufen ist", schrieb er.

Nun werde schon der Gegenbesuch im März 2014 vorbereitet, bei dem 21 Kinder aus Guayaquil nach Markranstädt reisen. "Hierzu suchen wir noch Gasteltern, die ein Kind aufnehmen möchten", so Ebel-Geißler. Auch der Besuch von unseren Kindern für Herbst 2014 sei schon in Planung. Sein Resümee: "Es ist uns gelungen, ein tolles Projekt zu erhalten und in Markranstädt zu etablieren."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.11.2013
red

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