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Markranstädt "Seenswert": Äpfel flirten und Tulpen räkeln sich
Region Markranstädt "Seenswert": Äpfel flirten und Tulpen räkeln sich
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17:50 19.05.2015
"Quietschbunt mag ich nicht": Claudia Drossert mit einigen ihrer kunstvoll bearbeiteten Fotografien im Wirtshaus "Seenswert". Quelle: André Kempner
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Markranstädt

Drei Möhren kunstvoll arrangiert und auf einem rustikalen Holz in Szene gesetzt, weiße Tulpen räkeln sich daneben wie Models im Licht, zwei Äpfel scheinen auf einer Tischdecke zu flirten - Claudia Drossert spielt mit ihren Objekten. Stilleben gelte ihr Hauptaugenmerk, sagt die 31-Jährige. Viele würden bei dem Thema die Nase rümpfen, sie nicht. "Stillleben sind überhaupt nichts Altmodisches", meint sie. Und wer den Weg in das etwas abgelegene Wirtshaus am See findet und ihre Bilder dort sieht, gibt ihr Recht.

Zwar fotografiert Drossert, die seit Januar auch eine kleine Galerie in der Coppistraße 47 in Leipzig hat, ihre Werke, aber sie nutzt dabei das Wissen um die Malerei, um die Objekte zu bearbeiten. "Die Harmonie bei den Farben ist mir sehr wichtig", erklärt sie. Ihnen gelte ihre künstlerische Bearbeitung. Im Gegensatz zu manchem kitschigen Zeitgenossen geht sie dabei sehr vorsichtig vor, "und meine Bilder sind auch überwiegend in kühlen Farben", erläutert sie. "Dieses Quietschbunte mag ich überhaupt nicht."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.02.2013

Jörg ter Vehn

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