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Solar-Endspurt: Letzte Dächer "veredelt"

Solar-Endspurt: Letzte Dächer "veredelt"

Vor dem absehbaren Ende der Solarförderung hat der Markranstädter Unternehmer Holger Födisch jetzt noch letzte Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ausstatten lassen.

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Sonne konsequent genutzt: die Födisch-Zentrale in Markranstädt.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markranstädt. Der findige Ingenieur, der sein Geld weltweit mit Umweltmesstechnik verdient, sucht jetzt bessere Möglichkeiten der Speicherung der Energie.

Drei kleinere Anlagen habe er jetzt noch kurz vor Schluss der Solarförderung errichten lassen, erzählte Födisch gestern. Dabei handele es sich um Nebengebäude, die nun noch eine Photovoltaikanlage erhielten. "Alles in allem etwa zweimal 200 Quadratmeter Fläche, 40 Kilowatt Spitzenleistung", erklärte er. Födisch war in der Vergangenheit einer der ersten, der konsequent alle nutzbaren Flächen seiner Firmenzentrale und ihrer Hallen mit den Anlagen "veredeln" ließ. Ergebnis: Mit den neuen kommt er nach eigenen Angaben nun insgesamt auf 250 Kilowatt Solarstrom, dazu erzeugt ein Gasturbinenkraftwerk 80 Kilowatt Energie in Kraft-Wärme-Kopplung.

Weniger als ein Drittel benötige seine Firma maximal selber, so Födisch. Was Wunder, dass er sich Gedanken macht, die Energie langfristig besser zu speichern. Etwa, um tagsüber produzierte Energie abends und nachts zu nutzen, wenn keine Sonne strahlt. "Aber die bisherigen Speichermöglichkeiten rechnen sich alle nicht. Auch die Fördermöglichkeiten helfen nicht", meinte er. Trotzdem will er in dem Feld stärker aktiv werden, hat schon darüber nachgedacht, einen Teil einer Nachbarfläche für einen größeren Energiespeicher zu reservieren.

Markranstädt Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) hofft dabei auf das Interesse der Wissenschaft. "Wir sollten die innovativen Technologien im Auge behalten", meinte er. "Forschung dazu in Markranstädt wäre ein Gewinn für die Stadt."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.06.2014

Jörg ter Vehn

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