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Markranstädt Solarpark setzt Stadt unter Strom
Region Markranstädt Solarpark setzt Stadt unter Strom
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17:17 10.12.2009
Die Sonne geht auf über Markranstädt: Auf einer Fläche von acht Hektar entsteht jetzt an der B 186 für 7,5 Millionen Euro ein Solarpark. Dessen 36 300 Module leisten pro Jahr 2,7 Millionen Kilowattstunden. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

„Die Anlage wird jetzt endlich realisiert“, freute sich dieser Tage Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) und lobte die 7,5 Millionen Euro Investition. 36 300 Module werden in den nächsten Wochen montiert. Damit fangen rund 26 000 Quadratmeter speziell dafür ausgelegter Bauteile auch noch den schwächsten Sonnenstrahl ein. Müssen sie auch, denn immerhin wird mit dem Stromerzeuger eine Jahresleistung von rund 2,7 Millionen Kilowattstunden angepeilt. Bei 2722 Kilowatt soll sich übrigens der Spitzenwert der Anlage einpegeln. Eine Größenordnung, die sich sehen lassen kann. Und zwar auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Denn der Solarpark erspart der Umwelt den Ausstoß von 34 500 Tonnen Kohlendioxid – geht man mal von gut 20 Jahren Nutzung aus. Der Bau soll drei Monate in Anspruch nehmen.Der Markranstädter Solarpark setzt Verwaltung und Stadträte schon länger unter Strom. Bereits 2007 hatte der frühere Bauchef Heiner König von Plänen eines Investors berichtet. Allerdings hatte jener zunächst eine andere Lage im Blick. Das Rathaus schließlich lenkte die Interessenten auf die Kippenflächen an der Zwenkauer Straße sowie besagte Fläche an der B186 nördlich von Möbel Boss um. Die war als Gewerbegebiet genehmigt, aber ungenutzt.

Ingolf Rosendahl

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