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Spielmannszug: Ein leises Ende nach 64 Jahren

Spielmannszug: Ein leises Ende nach 64 Jahren

Nach 64 Jahren geht in Markranstädt eine Ära zu Ende. Der traditionsreiche Spielmannszug Markranstädt 1949 e.V. löst sich auf. Nicht laut sondern leise wolle sich der Spielmannszug verabschieden, teilte jetzt der Vorstandsvorsitzende Thomas Becker mit.

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Letzter offizieller Auftritt für die Stadt Markranstädt: der Spielmannszug zum Tag der Deutschen Einheit am 2.Oktober 2010.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. In einem Schreiben erinnerte er an die Gründung der Musikgruppe 1949 noch im BKW Kulkwitz, die spätere Umbenennung, an die ersten Übungsstunden im Restloch des Tagebaus gegenüber den vier Schachthäusern, an die ersten Spielmannsuniformen 1951, die sie ganz stolz zu den Weltfestspielen im selben Jahr in Berlin getragen hätten.

Nachwuchssorgen hätten sie anfangs keine gehabt, so Becker. Stattdessen drei Formationen für Mädchen, Jungen und die Erwachsenen. "Wir spielten zu Stadt- und Sommerfesten sowie als musikalische Begleitung bei Fest-, Karnevals und Lampionumzügen unter anderem in Berlin, Freyburg, Leipzig, Tanndorf, Lützen und natürlich beim Markranstädter Kinderfest", erinnerte sich Becker. Auch in Pegau, Rechenberg, Merseburg, Zeitz, Kötschau, Eilenburg und Taucha sei der Spielmannszug ein gern gesehener Gast auf allen Festen gewesen. Gemeinsam sei dort mit anderen Spielmannszügen musiziert, seien dort schöne und neue Erfahrungen gesammelt worden. "Mit insgesamt 45 bis 60 Einsätzen im Jahr konnte der Spielmannszug die Herzen der vielen Besucher auf Straßen und in Gärten sowie in Festzelten erfreuen", so Becker. Dies zeige doch, dass der Spielmannszug auch außerhalb von Markranstädt für gute Stimmung sorgen konnte.

Mit den Jahren sei die Gruppe jedoch immer kleiner geworden. Die "Alten" hätten sich zurückgezogen, die "Jungen" wegen Ausbildung und Job die Heimat verlassen "und die Kinder haben leider keine oder andere Interessen", so Becker.

Der Verein wolle allen früheren Mitgliedern und Helfern danken, die uneigennützig und ehrenamtlich Zeit gehabt hätten, aber auch den Sponsoren, anderen Vereinen und der Stadtverwaltung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.04.2013

Jörg ter Vehn

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