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Sportcenter-Streit beigelegt - Verwirrung um Beschluss

Sportcenter-Streit beigelegt - Verwirrung um Beschluss

Gewundert haben sich dieser Tage die Mitglieder des Ältestenrates der Stadt Markranstädt, als ihnen die Tagesordnung für den heutigen Stadtrat zukam. Denn dort ist unter Punkt zehn "Sportcenter - gütliche Einigung" ein Beschluss zur einvernehmlichen Beendigung des Rechtsstreits um das undichte Sportcenterdach angekündigt.

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Das Sportcenter-Dach ist wieder dicht, der Rechtsstreit beigelegt: Hallenwart Gerry Kuhl kontrolliert hier die Dichtungen.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. Dabei war darüber bereits im Ältestenrat einvernehmlich gesprochen und danach per Eilentscheidung von Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) befunden worden.

Per Vergleich soll laut Vorlage der Streit beigelegt werden, in dem das betroffene Architekturbüro 165 000 Euro und die Versicherung weitere 50 000 Euro an die Stadt zahlen. Die Summe des Architekturbüros deckt in etwa die bislang angefallenen Kosten für die Reparatur der defekten Lichtbänder, die zu dem undichten Dach geführt hatten. Für die Sanierung der Bodenplatte geht die Stadt bislang von weiteren 100 000 Euro Kosten aus, eine Drainage koste gegebenenfalls noch mal die selbe Summe, heißt es in den Erläuterungen der Stadt.

Frank Meißner (SPD) und Volker Kirschner (CDU) begrüßten beide gestern die gefundene Verhandlungslösung. Sie hätten auch im Ältestenrat extra darüber gesprochen und so entschieden, weil Bürgermeister Spiske bis zum 30. Juni zu dem Vergleich eine Erklärung ans Gericht habe abgeben müssen, sagte Kirschner.

Er wundere sich deshalb umso mehr, warum Spiske jetzt noch entscheiden lassen wolle. "Wir haben doch die gütliche Einigung schon. Sie müsste nur noch als Eilentscheidung des Bürgermeisters bekannt gegeben werden", erklärte Kirschner das übliche Prozedere.

Warum Spiske das nicht tat, bleibt offen. Er lehnte eine Anfrage dazu ab, ließ über sein Sekretariat mitteilen, über den Sachverhalt vor der Stadtratssitzung nicht reden zu wollen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.07.2014
Jörg ter Vehn

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