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Markranstädt Stegfrage bleibt offen
Region Markranstädt Stegfrage bleibt offen
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13:57 19.05.2015
Mehrere Fragen zum hier geplanten Steg am Kulkwitzer See blieben unbeantwortet. Quelle: André Kempner

Ergebnis nach drei Wochen: Anfragen gehen jetzt nur noch schriftlich, dauern meist länger oder laufen ganz ins Leere.

So hakte die LVZ vor einer Woche nach, warum der Steg für Rollifahrer in der Verlängerung der Rampe am Kulkwitzer See eigentlich erst im nächsten Jahr gebaut werden soll? Schließlich war das Fördergeld dafür bereits im September 2013 bewilligt worden, hatte der zuständige Technische Ausschuss am 24. März diesen Jahres Grünes Licht für den Bau gegeben. Ziel war damals natürlich noch eine Umsetzung passend zur nächsten Saison.

Ebenso fragte die LVZ nach, wieso das Beseitigen der Engstellen an der Rollirampe, die schon kurz nach der Übergabe im Vorjahr bekannt waren und eine Nutzung für bestimmte Rollstuhlfahrer unmöglich machten, so lange dauerte? Wie berichtet, fanden die Arbeiten erst kürzlich statt. Fast 15 Monate hatte die Stadt benötigt, um das Aufweiten der Kurven zu veranlassen. In der schriftlichen Anfrage, die am 17. November per E-Mail der Stadtsprecherin zuging, war ferner gefragt worden, wer die Kosten der Arbeiten übernimmt.

Bis zum Redaktionsschluss dieser Seite gab es darauf keine Antwort aus dem Rathaus, obwohl noch am gestrigen Vormittag eine erneute Aufforderung zur Antwort an die Stadtsprecherin erging. Ebenfalls ohne Antwort blieb eine Bitte über das Sekretariat an den Rathauschef, sich zu melden und dazu selbst Stellung zu beziehen.

Andeutungsweise hieß es, man benötige länger für die Bearbeitung, da die Antwort qualifiziert sein solle. Wie aus Kreisen des Technischen Ausschusses zu erfahren war, hatte das Rathaus unter anderem Probleme beim Stegbau für die Verzögerung ins Feld geführt. Den nötigen Kran zu stellen, sei kompliziert, war den Räten dort erklärt worden.

Jens Spiske war mit dem Versprechen für mehr Transparenz ins Rathaus gewählt worden, sitzt seit vorigen Freitag genau ein Jahr auf dem Chefsessel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.11.2014
Jörg ter Vehn

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