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Markranstädt Still ruht wieder dieSeebenischer Seenplatte
Region Markranstädt Still ruht wieder dieSeebenischer Seenplatte
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16:20 19.05.2015
Mitarbeiter der Stadt bei der Pumpen-Installation Anfang Juli. Quelle: Jörg ter Vehn

Damit lief die Pumpe gerade mal fünf Tage - rund 30 waren im Gespräch.

"Trotzdem hat die Arbeit etwas Erfolg gezeigt", erklärt Helbig. Der Pegel sei in den paar Tagen um ein paar Zentimeter sichtbar gesunken. Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann hatte das beim Stadtrat kurz nach Beginn der Aktion bei der komplizierten Situation des Gewässers in Seebenisch durchaus in Frage gestellt. Es könne auch sein, dass Grundwasser sofort nachströme und den Erfolg der Pumpe zunichte mache, hatte sie gesagt. Daher solle zunächst begonnen werden, um Aufschlüsse über das nachströmende Wasser zu bekommen.

Die liegen nur vor und ermutigen die Stadt, dort eine feste Pumpstation wieder betreiben zu wollen. "Wir haben den Antrag an die Envia gestellt, am ehemaligen Pumpenhaus wieder einen Elektroanschluss nutzen zu wollen", erklärte Helbig. Leider sei der dort früher vorhandene Anschluss zurückgebaut worden, als die Wasserwerke das dauerhafte Abpumpen am See eingestellt hatten, sagte sie. Nun müsse ein neuer Anschluss her, das dauere immer etwas.

Der See geht auf eine Absenkung des Geländes durch den Braunkohlebergbau zurück. Dort sammelt sich Grundwasser, aber auch Wasser eines Grabens, der dort nicht mehr abfließt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2013

Jörg ter Vehn

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