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Markranstädt Stützpunkt für Energieberatung eröffnet
Region Markranstädt Stützpunkt für Energieberatung eröffnet
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17:25 25.03.2010
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Bereits am Mittwoch sind die Hausmeister kommunaler Gebäude in Energie- und Kosteneinsparung geschult worden. Zudem testet die Stadt den elektrobetriebenen Kleinlastwagen EcoCarrier. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Sachsen Joachim Betz und einem Dutzend Gästen gab Radon in der ersten Etage des Mehrgenerationenhauses den Startschuss für die Energieberatung. „Das ist uns ein ganz besonderes Anliegen“, betonte Radon in ihrer Rede. Seit 2007 habe sich die Stadt das Thema Energie auf die Fahnen geschrieben. „Ich denke, eine unabhängige Beratung vor Ort zu haben, passt gut“, sagte sie. Um die Hemmschwelle zu senken, sei das Angebot nicht im Rathaus angesiedelt, erklärte die Bürgermeisterin, die dem Berater Karsten Götze eine Pausentasse für Energietee schenkte. Geschäftsführer Betz bedankte sich bei der Stadt für die Hilfe bei der Einrichtung des Stützpunktes. Dabei handele es sich um den 46. in Sachsen. „Wir können Sie beim Ziel, energieautarke Stadt zu werden, nur unterstützen“, meinte Betz. Die Energieberatung geschieht anbieterunabhängig innerhalb des gemeinnützigen Vereins. Mieter oder Eigentümer, die das Angebot in Markranstädt nutzen wollen, müssen zuvor einen Termin vereinbaren, da die Anlaufstelle nicht durchgehend besetzt sein wird. Dies ist unter den Telefonnummern 034205 61240 sowie 09001 3637443 und 01805 797777 möglich. Der selbstständige Diplom-Ingenieur Karsten Götze berät ab sofort jeden vierten Donnerstag im Monat unter anderem zu den Themen baulicher Wärmeschutz, Nutzung regenerativer Energie und Fördermitteln. Für das etwa halbstündige Angebot zahlt der Verbraucher einen symbolischen Beitrag von fünf Euro. Wünscht er die detaillierte, etwa 40-minütige Beratung vor Ort mit anschließender Handlungsempfehlung, sind dafür 45 Euro zu zahlen. Fachwissen hat auch Ingenieur und Berater Josef Sykora in seinem Seminar „Der Hausmeister als Energiemanager“ vermittelt. Schüler waren die für die Wärme- und Wasserversorgung in Kitas, Schulen und im Technischen Service Zuständigen. Sie erhielten Tipps zur Energie- und Kosteneinsparung in Gebäuden. „Damit geht die Stadt einen weiteren konsequenten Schritt im Rahmen des laufenden Zertifizierungsverfahrens European Energy Award für kommunales Energiemanagement“, so Claudia Lutz von der Verwaltung. Zudem testet die Stadt noch bis Monatsende den Einsatz des emissionsfreien Fahrzeugs mit einer Nutzlast von 370 Kilogramm. Es ist bis zu 75 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 50 bis 90 Kilometern. „Wir prüfen, ob so was für unser ausgedehntes Gemeindegebiet Sinn macht und wie viel Strom das Fahrzeug verbraucht“, erklärte Radon.

Kendra Reinhardt

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