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Markranstädt Toilettenhaus, Badesteg und Lokschuppen-Abriss
Region Markranstädt Toilettenhaus, Badesteg und Lokschuppen-Abriss
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15:35 19.05.2015

Möglich machen dies rund 260 000 Euro Fördermittel, für die vor wenigen Tagen der Bescheid bei der Stadtverwaltung einging.

"Aufgrund von Kosteneinsparungen war es möglich, zum laufenden Projekt weitere Maßnahmen aufzunehmen, ohne die Gesamtkosten zu steigern", teilte Rathaussprecherin Heike Helbig mit. Die neuen Maßnahmen würde also durch Minderausgaben an anderen Stellen aus dem Gesamtbudget gedeckt.

Wie berichtet, hatte die Stadt im April vorigen Jahres einen millionenschweren Fördermittelbescheid zur "Erschließung des touristischen Gebietes Westufer Kulkwitzer See" erhalten und seitdem Promenade, Parkplatz, Spiel- und Sportinseln, Ruhezonen und mehr angelegt. Mit einem großen Fest waren die Neuerungen am Seeufer Ende August von den Markranstädtern eingeweiht worden.

Was jedoch noch fehlte, war etwa der behindertengerechte Zugang ins Wasser. Die aufwändigen Rampen dazu wurden inzwischen weitgehend abgeschlossen und ermöglichen Rollstuhlfahrern, bis auf ein paar Meter ans Wasser zu gelangen. Wie genau die Rampe in Nass aussehen soll, blieb diese Woche im Rathaus offen. Rund 117 000 Euro stehen laut Bescheid für den behindertengerechten Badesteg jedoch zur Verfügung.

Knapp 97 000 Euro gibt es weiterhin für den Umbau und die Sanierung des alten Toilettenhäuschens am Parkplatz Oststraße. Weitere gut 35 000 Euro sind dort für neue Ver- und Entsorgungsleitungen vorgesehen. Das alte, sanierungsbedürftige Örtchen stammt noch aus DDR-Tagen und versprüht selbigen Charme, während der Rest des Areals inzwischen zu einem neu gestalteten Parkplatz umgebaut wurde. Ein öffentliches Toilettenhäuschen fehlt bislang an der Stelle vom Westufer.

12 000 Euro schließlich sieht der Fördermittelbescheid an Mitteln vor für den Abriss eines ehemaligen Lokschuppens und die Rekultivierung dessen Geländes. Das marode Gebäude befindet sich an der Freizeitinsel für junge Leute, an der auch ein Basketballkorb hängt.

Ob die insgesamt drei Projekte wie vom Fördermittelgeber gewünscht bis Ende des Jahres umgesetzt werden können, blieb diese Woche noch offen. Schließlich könne nun erst die Detailplanung beginnen und müsse danach auch das Ergebnis der Ausschreibung abgewartet und ausgewertet werden, hieß es im Rathaus. Das beinhalte Fristen, die einzuhalten seien, und der Winter sei nicht mehr fern.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.10.2013

Jörg ter Vehn

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