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Markranstädt Trauer nach der Fällung der Eisdorfer Eiche
Region Markranstädt Trauer nach der Fällung der Eisdorfer Eiche
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16:34 02.02.2010
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Die Erfahrung macht auch Bauleiter Dennis Wilhelm. Er rückte der 17 Meter hohen Stieleiche mit fünf Personen im Auftrag der Gemeinde einen Tag lang zu Leibe, um sie zu fällen. „Das war nicht einfach“, berichtet er. „Nun wird viel gemunkelt“, weiß Wilhelm. Doch in der heutigen Zeit könne man ja eine Eiche nicht so einfach fällen, sagt er. „Es tut uns allen leid, aber es ließ sich ja nicht ändern“, meint Kitzens Bürgermeister Wolfgang Körner dazu. Denn nach der zufälligen Entdeckung von Schäden (die LVZ berichtete) ließ das durch die Verwaltung in Auftrag gegebene Gutachten keinen Interpretationsspielraum: „Eine Fällung wird empfohlen“, lautete das Urteil von Diplom-Ingenieurin Annett Steinert. Die Hohlräume im Wurzelwerk resultieren aus dem Pilzbefall durch den Lackporling, einen Schwächeparasiten. Somit bestand die Gefahr, dass die Eiche auf die Kreisstraße oder angrenzende Grundstücke fällt. Gehaftet hätte für den Fall die Gemeinde.

Doch der Bürgermeister hat Trost für die trauernden Fans. „In der Nähe des alten Standorts werden wir spätestens im Herbst einen neuen Baum pflanzen – einen ordentlichen, aber nicht wieder eine Eiche.“ Damit sich der gut entwickelt, will er sogar mehr Geld ausgeben und eine Baumschule beauftragen, um eine zweijährige Anwuchsgarantie zu erhalten.

 

Kendra Reinhardt

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