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Trotz der Kälte: Drei Jungstörche in Seebenisch wohl und munter

Trotz der Kälte: Drei Jungstörche in Seebenisch wohl und munter

Markranstädt. Die einzigen Jungstörche weit und breit sind gestern in Seebenisch beringt worden - ein Fest vor allem für die Kinder.

Denn Storchenbetreuer Dietmar Heyder weiß um die Anziehungskraft der jungen Adebare, kündigt in dem kleinen Markranstädter Ortsteil sein Kommen an.

So schauten gestern Nachmittag zwei Dutzend Interessierte zu wie Michael Polz vom Technischen Service der Stadt, Chef der Markranstädter Feuerwehr, mit einem Gehilfen den Hubsteiger aufstellte, Heyder in den Korb stieg und nach oben ans Ende des etwa 20 Meter hohen Schornsteins der alten Gärtnerei Siebert fuhr. Erst kurz bevor sie an der Krone ankamen, floh das wachhabende Elterntier. "Bis auf zwei Meter kann man heran, dann erst fliegen sie davon", erzähle unten Hausherr Helmut Siebert. Seit Aufstellung des Nestes 1999 hat er schon viele Beringungsaktionen mit Heyder durchgeführt.

Aber selten war der Ausgang so unbestimmt wie in diesem Jahr. Die Ursache sieht Heyder im kalten, nassen Frühjahr. Er habe in der gesamtem Leipziger Nordwestaue, den Horsten in Lützschena, Modelwitz, Kleinliebenau, Wehlitz, Dölzig und Schkeuditz, nur Ausfälle gehabt, so Heyder. In Schkeuditz fand er nur noch vier erfrorene Jungtiere.

Drei Jungtiere sind dennoch in Seebenisch groß geworden. "Und sie sind Spitze vom Ernährungszustand", sagte Heyder nach einer ausführlichen Inspektion der etwa fünf Wochen alten Tiere. Noch etwa zwei bis drei Wochen, dann seien sie flugfähig.

Heyder erklärte den Gästen viel zu den Tieren, ließ auch große und kleine Besucher mit dem Hubsteiger bis rauf ans Nest mitfahren. Einer von ihnen war der achtjährige Georg Mende, der mit Mutti Janine eigens aus Lützen angereist war zum Storchenberingen und ganz oben stolz Bilder machen durfte. Ein anderer war Alvar Dittmar Heyder - mutig wie schon sein Großpapa.

Auch die weniger Höhenfesten kamen in den Storchengenuss. Heyder brachte ein Jungtier in eine Decke gehüllt mit nach unten, wo die Kinder das Tier ausgiebig bestaunen und vorsichtig streicheln durften. "Das macht den Tienen nichts", beruhigte Heyder entwaige Zweifler. -tv

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.06.2014
Jörg ter Vehn

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