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Markranstädt Vergnüglich und besinnlich
Region Markranstädt Vergnüglich und besinnlich
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07:00 11.12.2017
Eine schöne Tradition: Kinder, hier von der Altranstädter Kita „Spatzenhaus“, stimmten die Besucher am Samstagnachmittag mit Liedern, Tänzen und Geschichten auf der Marktplatz-Bühne auf das Weihnachtsfest ein. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

Stimmungsvoller Lichterglanz, Glühweinduft, besinnliche Musik und vor allem die Aufführungen des Markranstädter Nachwuchses mit Liedern, Märchen, Geschichten und Gedichten lockten die Besucher am Samstag auf den Marktplatz.

Beschaulich und vergnüglich, in Markranstädt machte die Mischung die Attraktivität aus. Das zeigte gleich der Beginn mit Adventsmusik und der gemeinsamen Andacht von Pfarrer Michael Zemmrich und Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler). „Es ist eine schöne Tradition, die weltliche und geistliche Gestaltung zusammenzubringen“, betonte Heike Helbig von der Stadtverwaltung. Im elften Jahr seien rund um die St. Laurentiuskirche 250 Akteure an 20 Ständen aktiv. Wer sich das von oben ansehen wollte, musste sich in die Schlange vor den steilen Stufen zum Kirchturm einreihen und sich durchs geöffnete Antikkabinett mit Trödel und Kleinoden wühlen.

Claudia Uhlmann-Zemmrich begrüßte die Besucher im beheizten Gotteshaus, der stille Gegenpol zum Weihnachtsmarkttrubel draußen. „Hier kann man in meditativer Stille ausruhen, im Gedenken an liebe Menschen Kerzen anzünden oder sich einfach aufwärmen“, sagte sie.

Vor der großen Bühne auf dem Marktplatz tummelten sich viele neugierige Zuschauer. Die Kleinsten schauten von Vatis Schulter aus zu, was die jungen Künstler der Kitas „Spatzenhaus“, „Am Weißbachweg“ oder „Waldknuffel“ einstudiert hatten und zu großem Applaus in bunten Kostümen präsentierten.

Spannend wurde es mit dem Auftritt des Weihnachtsmannes. So unterschiedlich wie die Wünsche waren die Reaktionen auf den bärtigen Gesellen, der auf einem eindrucksvollen Thron Platz genommen hatte. Ängstlich und mit viel Respekt trauten sich ein paar Kleine kaum nach vorn. Andere krähten lautstark und temperamentvoll ihr Weihnachtsgedicht ins Mikro, um ein süßes Geschenk aus dem Sack zu ergattern.

Unter Aufsicht von Jugendclubleiter Martin Kerski kümmerten sich Elias, Enzo, Jean-Marc und ihre Freunde routiniert um Kundschaft und Popcorn, das über den knisternden Flammen in der großen Feuerschale aufpoppte.

Von Gislinde Redepenning

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