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Vermarktung am „Kulki“ geklärt

Vermarktung am „Kulki“ geklärt

Die Entwicklung des Kulkwitzer Sees und die Bebauung am Westufer standen am Donnerstagabend erneut im Zentrum der Diskussionen im Stadtrat.Es war das Kräftemessen an der erwarteten Stelle.

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Die Erschließung des neuen Wohngebietes am Westufer des Kulkwitzer Sees läuft auf Hochtouren. Auch die weitere Vermarktung ist jetzt geklärt.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. . Hatte doch die Verwaltung vorgeschlagen, wegen des Ausscheidens von Bürgermeisterin a.D. Carina Radon die Vermarktung der Baugrundstücke im B-Plangebiet Westufer Kulkwitzer See für die nächsten drei Jahre über die Markranstädter Bau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft (MBWV) vornehmen zu lassen. Wegen so fälliger Maklerprovisionen avisierte Kämmerer Torsten Oschmann finanzielle Auswirkungen von 400 000 Euro für die Stadtkasse. „Und das, wo wir über Schadensbegrenzung an anderer Stelle reden“, meinte Stadtrat Winfried Busch (SPD) und bezog sich auf Wahlversprechungen der „Allianz für Markranstädt“, das Baugebiet nochmal zu überdenken.

Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann, die wegen der Anfechtung der Bürgermeisterwahl die Sitzung leitete, verwies auf „tragende“ Stadtratsbeschlüsse zum Baugebiet, die eine Vermarktung rechtfertigten. Zudem schaffe ein fester Ansprechpartner wie die MWBV Vertrauen. Frank Helge Meißner (SPD) erinnerte daran, dass eine solche Grundstücksvergabe eigentlich schon vorher so geplant war. Und Michael Unverricht (CDU) ergänzte: „Es ist doch Beste, was uns passieren, kann, wenn es die MBWV macht.“ Auf Wunsch der Opposition wollte Lehmann den Beschluss ergänzen lassen um die Vorlage eines Maklervertrages bis zur nächsten Stadtratssitzung. Bei 5 Ja- und 15-Nein-Stimmen ging der Antrag aber nicht durch. Am Ende votierten eine große Mehrheit von 16 Stadträten für die Vermarktung, die drei Linken-Stadträte und Busch (SPD) stimmten dagegen.

Dasselbe Abstimmungsergebnis gab es bei der neuerlichen Beschlussfassung zum Austritt aus dem Zweckverband Erholungsgebiet Kulkwitzer See. Wie berichtet, sieht sich die Verwaltung von der Landesdirektion Leipzig vor die Wahl gestellt, aus dem Verband auszutreten, oder auch dort die doppische Buchführung einzuführen – was hohe Kosten verursache, bei kaum konstruktiver Zusammenarbeit im Verband, dessen Aufgaben im Wesentlichen die LeipzigSeen GmbH übernommen habe, so ihr Tenor. Wegen Unklarheiten im Text hatte die Landesdirektion aber um einen neuerlichen Beschluss gebeten.

Stadtrat Ronald Gängel (Linke) mahnte fehlende Unterlagen an, Fraktionskollege Hans-Jürgen Berg vermutete Formfehler, da der neuerliche Beschluss nicht vorberaten sei in den Ausschüssen, außerdem von Radon eingereicht wurde, die zum Zeitpunkt der Ladung nicht mehr im Dienst war. Ursula Wagner von der Verwaltung wies die Probleme zurück. Das sei geprüft worden. Ingrid Barche (SPD) rief schließlich die Redner zu einer konstruktiven Beratung auf. „Wieso fangen wir jetzt wieder beim Urschleim an?“, fragte sie in Richtung Linke.

Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt), gegen dessen Wahl zum Bürgermeister eine Anfechtung läuft, erklärte gestern, er könne mit den Stadtratsbeschlüssen gut leben. „Das passt schon, so Spiske. Er habe das Gefühl, dass die Amtsführung durch Beate Lehmann auch in seinem Sinne sei, sich viele Wogen glätten würden.

Jörg ter Vehn

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