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Markranstädt Volljährig, aber kein bisschen leiser - Seebenischer Open Air mit "Halle-Luja"
Region Markranstädt Volljährig, aber kein bisschen leiser - Seebenischer Open Air mit "Halle-Luja"
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23:59 13.04.2015
Seebenisch rockt: Mike Kilian von den Starfuckers eroberte im Vorjahr den Tresen und lieferte sich ein fotogenes Duett mit dem Mundschenk. Quelle: Rainer Küster

"Das Seebenischer Open Air wird volljährig", verkündet Rainer Küster vom Kultur- und Faschingsverein (KFV) Seebenisch. Zum 18. Mal würden in diesem Jahr ambitionierte und namhafte Bands die Bühne an der Alten Gärtnerei entern. Und was gab es da nicht bereits: Cäsar, die Spider Murphy Gang, Wolf Maahn, für Manfred Manns Earth Band zog der Verein sogar eigens ins Bad um.

In diesem Jahr setzt der Verein seine Mischung aus lokalen Newcomern, hiesigen Größen und einem Hauptact fort, holt etwa mit "Mister Twist" frischen Rock 'n' Roll mit Kontrabass und Haartolle. Die Jungs tingeln seit vielen Jahren durch halb Europa. Eher neueren Datums ist die "Beauty Brigade" aus Leipzig. Die Musiker, allesamt aus bekannten Bands wie Eisenheinrich, Kettle o'Fish oder Zeitensprung, werden ihre feine Alternative-Folk-Pop-Rock-Mischung darbieten - und natürlich vor Schönheit nur so glänzen.

"Halle-Luja" heißt die Topband des Abends, bietet mit zehn Mann starker Kapelle samt Bläsersatz und beeindruckender Background-Sängerin Musik wie von Marius Müller-Westernhagen, als der noch rocken und rollen konnte. "Halle-Luja ist dabei so nah am Original dran, dass der Begriff 'Cover' spurlos in den Lautsprechern verschwindet", findet Küster, der die Band schon sah und hörte.

Er hofft auf ähnlich tolle Augenblicke wie im Vorjahr, als die Rolling-Stones-Tribute-Band Starfuckers auftrat, deren Frontmann Mike Kilian kurzerhand auf den Biertresen sprang und mit dem KFV-Mundschenk solierte. Der eine auf der Telecaster, der andere auf der Luftgitarre - Momente, die hängen bleiben. Siehe Foto oben.

Manchmal seien die vermeintlich kleineren Bands die besten, sinniert Küster und kann aus einem reichen Fundus von Erlebnissen mit den Künstlern erzählen. Etwa von dem, für den sie alles Essen probiotisch besorgen mussten und der dann doch bei Bratwurst und Bier bei ihnen am Tresen hängenblieb.

Karten zu zwölf Euro werde es ab dem 4. Mai geben, so Küster. Der Verein versuche auch, diese auf seiner Internetseite www.seebenisch.de online buchbar zu machen. An der Abendkasse werde der Eintritt später 17 Euro kosten, wirbt er für den Vorverkauf. Der werde auch im Bürgerrathaus, beim Friseursalon Swing Hair in Seebenisch sowie im Café Restaurant Göpfert im Ort möglich sein.

Ist nach der 18. Raupe Schluss?

Markranstädt. Das Leipziger Kneipenfest "Honky Tonk" läuft, der Versuch, etwas ähnliches in Markranstädter Gaststätten aufzuziehen, steht aber offenbar vor dem Ende. In diesem Jahr werde es die 18. Raupe am 1. August nochmal geben, erklärte Grüne-Eiche-Wirt Andreas Groitzsch. Das Hotel Rosenkranz, der Filmriss, der Grüne Zweig und die Grüne Eiche seien dabei, in den Lokalen gebe es gute Stimmung und Live-Musik, als Eintrittskarte ein LED-Armband. Es sei möglicherweise die letzte Raupe, so der Wirt auch im Namen der anderen Teilnehmer. "Wir bedauern, dass die anderen Kollegen die Risiken scheue, die eine solche Veranstaltung mit sich bringt." Zu besten Zeiten waren rund ein Dutzend Kneipen beteiligt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.04.2015

Jörg ter Vehn

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