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"Wir sind da, um zuzuhören"

"Wir sind da, um zuzuhören"

Zum neuen Schuljahr gibt es im Markranstädter Schulkomplex eine Veränderung: Mit Carolin Hendrich und Kristin Rappich kommen zwei neue Schulsozialarbeiter. Sie kümmern sich künftig um die Sorgen und Nöte von Schülern, Eltern und auch Lehrern.

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Die neuen Schulsozialarbeiterinnen Carolin Hendrich (links) und Kristin Rappich nehmen sich der Sorgen der Schüler an.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. In diesen Tagen sind die beiden jungen Frauen in der Stadt unterwegs, um Ansprechpartner zu finden, Beratungsstellen ausfindig zu machen und um mit den Mitarbeitern im Jugendclub und im Mehrgenerationenhaus zu sprechen. "Wir suchen jetzt schon Kooperationspartner, damit wir in einer Woche wissen, wer wofür zuständig ist", sagt Hendrich. Beide Frauen kommen sozusagen frisch vom Studium der sozialen Arbeit, wie sie erzählen. Doch die Tätigkeit als Schulsozialarbeiter ist ihnen nicht neu. Während der Hochschulzeit konnten sie immer wieder praktische Erfahrungen sammeln.

Zuständig sind Hendrich und Rappich sowohl für die Mittelschule als auch für das Gymnasium. Von ihrem Vorgänger haben sie alle schon angelegten Akten übernommen und sich in den einen oder anderen Fall eingelesen. "Doch vorausschauend können wir nicht planen, wie reagieren flexibel, wenn wir gebraucht werden", erklärt Rappich. Der 26-Jährigen geht es zum Schuljahresbeginn erst einmal vorrangig darum, die neuen fünften Klassen zu begleiten. Für diese solle es einen Kennenlerntag geben, "um das Wir-Gefühl zu stärken und aus der Klasse eine gut funktionierende Gruppe zu machen". Rappich und Hendrich wünschen sich für die kommenden Wochen, dass sowohl die Turnhalle als auch die Grünfläche für Gruppenspiele zur Verfügung stehen. Erlebnistage mit verschiedenen Übungen seien eine gute Möglichkeit, das Klassengefüge zu stärken. "Denn manchmal verschwinden schulische Probleme schon allein dadurch, dass es ein friedliches Miteinander gibt."

Die Schüler können jederzeit kommen, egal, ob sie Probleme in der Schule haben oder zu Hause. Und die Palette ist breit. Sie reicht von Mobbing und Sucht über zu großen Leistungsdruck von Seiten der Eltern bis hin zu Gewalt. "Bei allen Fällen müssen wir einzeln entscheiden, ob wir selbst helfen können, die Eltern mit einbeziehen oder Beratungsstellen ins Boot holen", erklärt die 22-jährige Hendrich das weitere Prozedere. Ganz wichtig sei es jedoch, den Kindern und Jugendlichen eine Art Schutzraum zu bieten, "wo sie so sein können, wie sie sind", macht Hendrich deutlich. "Und wir sind manchmal auch nur da, um zuzuhören."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.08.2013

Julia Tonne

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