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Markranstädt Markranstädter Ratshaus will ein Stimmungsbild zur Zukunft des Kinderfestes
Region Markranstädt Markranstädter Ratshaus will ein Stimmungsbild zur Zukunft des Kinderfestes
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10:15 18.08.2016
Rummel auf der Festwiese? Eine Umfrage soll nun klären, wie die Zukunft des Kinderfestes aussehen könnte.  Quelle: Jörg ter Vehn
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Markranstädt

 In diesem Jahr fand das 141. Markranstädter Kinderfest statt. Getreu dem Motto „So ein Zirkus“ gab es neben viel Spaß für die Kleinen bei allerlei Veranstaltungen aber hinter den Kulissen auch Sorgen – etwa um den Rummel auf dem Festplatz und die langfristige Finanzierung des Spektakels. Das Rathaus hat jetzt eine großangelegte Umfrage zum Kinderfest eingeläutet.

„Wir wollen wissen, was aus Sicht der Besucher funktioniert hat und was nicht“, erläutert Heike Helbig vom zuständigen Fachbereich IV den Fragebogen, der über das Amtsblatt verteilt wurde, im Rathaus ausliegt und auch übers Internet heruntergeladen werden kann. Mit den Antworten solle herausgefunden werden, wie die Zukunft des Kinderfestes aussehen könnte, so Helbig.

Gefragt wird zum Beispiel, welche Veranstaltungen die Besucher gesehen und wie sie ihnen gefallen haben. Hinter den Fragen nach dem Erwerb der Kinderfestplakette und der -broschüre verbirgt sich aber auch die nach der künftigen Finanzierung. Wie berichtet, hatte der Verein in diesem Jahr auf einen Festwiesen-Eintritt verzichten müssen, nachdem sich die Schausteller quer gestellt hatten. Der Rummel-Eintritt ist jedoch Teil der Gesamtfinanzierung des Festes. Der Verein hatte darauf gehofft, dass die Besucher aus Solidarität dann wenigstens eine Plakatte kaufen und so zum Erhalt des Festes beitragen – eine Hoffnung, die sich wohl nicht ganz erfüllte.

„Wir versuchen die Werbetrommel zu rühren, damit wir möglichst viele Fragebogen auch zurückgeschickt bekommen“, hofft Helbig auf eine große Resonanz. Der Grund: Je mehr Antworten, desto präziser das Stimmungsbild.

Das Fest hat in der Stadt eine 170-jährige Tradition, aktuell scheint aber etwas die Luft raus zu sein. Vereinschefin Sandra Thuselt sprach hinterher zwar von einem „gelungenen Spagat zwischen Tradition und Innovation“, was aber nicht darüber hinweg täuschen konnte, dass das Kinderfest in früheren Jahren insgesamt mehr Besucher und Unterstützung fand.

Von Jörg ter Vehn

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