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Markranstädt Zum Geburtstag gibt es ein Non-Stopp-Programm auf zwei Bühnen
Region Markranstädt Zum Geburtstag gibt es ein Non-Stopp-Programm auf zwei Bühnen
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07:00 25.07.2017
„Halle-Luja“: Große Klasse war die Band 2015 um den charismatischen Christian Becker aus Halle. Seine Westernhagen-Show ließ das Original blass aussehen. Quelle: Foto: Jörg ter Vehn
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Markranstädt

Neun Bands auf zwei Bühnen, knapp sechs Stunden Musik ohne Pause: Es dürfte das größte Musikfestival werden, das Markranstädt je gesehen hat. Dennoch wollen die Macher vom 20. Seebenischer Open Air ihr Festival am 19. August eher als „große Geburtstagsfeier mit musikalischer Begleitung“ sehen.

„Wir wollten etwas Besonderes machen zum Jubiläum“, erzählt Andreas Müller vom Kultur- und Faschingsverein (KFV) Seebenisch. Sie hätten etliche Bands angeschrieben, die in den vergangenen Jahren bei den Festivals zu Gast waren, um sozusagen die Höhepunkte noch einmal Revue passieren zu lassen.

Zusagen kamen von den Four Roses, The Brogues, von Strange Brew, „...Auch!“, von Audiophyle, Tonic B, Yoursort und der Band vom ersten Open Air, The Squires. Mit dabei ist auch wieder das spektakuläre Westernhagen-Revival „Halle-Luja“, das 2015 für Begeisterung sorgte. Am Ende sollen alle Musiker gemeinsam die Bühne entern und zu zusammen ein paar bekannte Lieder der Rockgeschichte spielen.

Audiophyle reisen extra aus Hessen an. Quelle: Kempner

Dabei gewesen wäre auch Peter’s Deal. Wie berichtet, verstarb Bandleader Peter „Kautzer“ Kautzleben aber vor wenigen Tagen. Der „Kautzer“ sei eigentlich Seebenischer gewesen, erzählt Müller. Mit seiner Band sei er mehrfach beim Festival gewesen. „Wir werden wohl ihm zu Ehren ein kurzes Video eines Auftrittes bei uns einspielen“, erklärt Müller.

Eine Ersatzband sei angesichts des proppevollen Programms wenig sinnvoll. Ohnehin werde jede Band nur etwa eine halbe Stunde spielen können. Um lange Umbaupausen zu vermeiden, werde es zwei Bühnen nebeneinander geben. Wenn auf der einen gespielt werde, könne auf der anderen schon die nächste Band aufbauen und sich vorbereiten.

Viel vorgenommen haben sich die Seebenischer Kulturmacher. Das 20. Open Air solle aber eher wie eine große Geburtstagsfeier mit musikalischer Umrahmung anmuten, hofft Müller.

Dazu passt, dass erstmals bei dem Festival keine eigenen Leute hinter den Essenständen und im Bierwagen stehen. „Wir haben einen Caterer beauftragt“, erzählt Müller. Der Verein sei vom Aufwand her an seine Grenzen gestoßen, „und eigentlich sollen die Vereinsmitglieder ja auch mitfeiern beim Jubiläum“, sagt er. So werde das 20. Open Air auch ein Dankeschön für die treuen Mitglieder, die immer mithalfen in den Jahren davor.

Noch bleibt viel zu tun für die Organisatoren. So ist zum Beispiel die Zufahrt zum Gelände, der Alten Gärtnerei, beim jüngsten Sturm vorige Woche von einer umgefallenen Weide versperrt worden. Dann würden jetzt die Banner über die Straßen aufgehängt, zwei Wochen vor dem Festival kämen noch die Plakate hinzu, erzählt Werbechef Müller.

Erhältlich sind schon die Eintrittskarten. Sie kosten trotz des Mammutprogramms im Vorverkauf wie im Vorjahr zwölf Euro. Die Tickets sind zu bekommen im Bürgerrathaus, bei Tabak Hoppe und in der Meri-Sauna in Markranstädt, im Restaurant Göpfert und im Friseursalon Swing Hair in Seebenisch, sowie im Lebensmittelladen Pfeiffer (Kitzen), der Bavaria-Tankstelle Grünau und im Sport- und Freizeitclub Doberschütz, Selliner Straße 1b in Grünau.

Von Jörg ter Vehn

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