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Markranstädt Zwischenbilanz nach acht Jahren Stadtsanierungsprogramm in Markranstädt
Region Markranstädt Zwischenbilanz nach acht Jahren Stadtsanierungsprogramm in Markranstädt
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18:35 15.04.2010
Baustelle Weißbachhaus 2007 in Markranstädt. Die neuen Platten für den Anbau werden per Kran über das Haus gehoben und von Robert Engelmannin angenommen. Das historische Gebäude wurde mit Mitteln aus dem Stadtsanierungsprogramm restauriert. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

Mit diesem Programm wurden in den vergangenen acht Jahren Bau- und Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von rund 15 Millionen Euro von Bund, Land und Kommune jeweils zu einem Drittel gefördert. „Wie sich Fröde überzeugen konnte, wurden allein für den Bereich des Bahnhofs mit dem Bau des Sportcenters und dessen Außenanlagen sowie den Verkehrsverknüpfungspunkt ein beträchtlicher Teil der Fördergelder sinnvoll investiert“, sagte Lutz.

Da das Förderprogramm 2013 ausläuft und Markranstädt nach Aussage der SAB bereits jetzt alle für die Stadt zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft hat, machte Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) Fröde auf dringend anstehende Projekte aufmerksam. Dazu zählten unter anderem die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses am Promenadenring. Zentrales Anliegen sei es gewesen, die Notwendigkeit der Förderung des Projekts „Langer Markt“ in der Leipziger Straße zur Entwicklung eines attraktiven Innenstadtbereichs mit Einzelhandel, Gastronomie und Kultur darzustellen. „Um unserer Vision einer besonders lebenswerten Stadt entscheidend näherzukommen, müssen wir einen attraktiven Innenstadtbereich mit allem, was dazu gehört, schaffen. Die Maßnahme brennt allen Markranstädtern unter den Nägeln, und bei der Realisierung sind wir natürlich auf Fördergelder von Bund und Land angewiesen“, verdeutlichte die Bürgermeisterin. Fröde habe sich mit dem Mitteleinsatz hoch zufrieden gezeigt und im Hinblick auf laufende Maßnahmen betont, dass „die Förderanträge der Stadt Markranstädt für 2010 zurzeit geprüft werden, ein abschließender Bescheid stehe aber noch aus“, berichtete Lutz.

Fröde besuchte die Rathausbaustelle, wo sie sich über die Maßnahme informierte. Der Rundgang führte sie weiter zum sanierten Weißbachhaus, zum Pfarramt in der Schulstraße und zu den Parkanlagen „Alter Park“ und „Alter Friedhof“ mit dem ebenfalls restaurierten Gefallenendenkmal und dem Baumhaus. Daran schloss sich der Komplex Park-, Marien-, Härtel- und Bahnhofsstraße an, wo neben Wohn- und Geschäftshäusern auch Fußwege und Fahrbahnen sowie Bänke, Fahrradständer und Grünbereiche erneuert wurden.

Kendra Reinhardt

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