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Mitteldeutschland 13. Februar 2014 in Dresden: Bislang sechs Veranstaltungen angemeldet
Region Mitteldeutschland 13. Februar 2014 in Dresden: Bislang sechs Veranstaltungen angemeldet
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13:27 06.01.2014
Menschenkette in Dresden am 13. Februar 2012. Quelle: dpa
Dresden

Eine der Versammlungen und Kundgebungen wurde laut Stadt von einer Person aus dem rechten Spektrum angemeldet.

Die größte Veranstaltung wird voraussichtlich die Menschenkette sein, zu der Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) auch dieses Jahr wieder aufruft. Bis zu 15.000 Dresdner werden sich um 18 Uhr an den Händen fassen und einen Ring um die Altstadt schließen. Angemeldet hat die Menschenkette laut Stadt eine Privatperson. TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen hatte bereits im Dezember angekündigt, dass er diese Aufgabe auch 2014 übernehmen werde.

Das Bündnis Dresden Nazifrei organisiert 2014 zum dritten Mal den „Mahngang Täterspuren“. Die Teilnehmer laufen zu Orten, an denen Menschen Zwangsarbeit leisten mussten oder gefangen gehalten wurden, sowie zu Wohn- und Arbeitsstätten von NS-Funktionären. Der Linken-Landtagsabgeordnete Falk Neubert hat diese Veranstaltung angemeldet, sagte ein Sprecher von Dresden Nazifrei auf Anfrage von DNN-Online. Im vergangenen Jahr beteiligten sich zwischen 1000 und 3000 Menschen an dem lokalhistorischen Stadtrundgang.

An der Frauenkirche werden erneut mehrere Tausend Menschen still gedenken und Kerzen entzünden. Die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V. lädt dazu auf den Neumarkt. Unter dem Motto „Tu was gegen rechts – Demokratie stärken“ organisiert der Dresdner Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen eine Mahnwache, zu der rund 50 Teilnehmer erwartet werden. Zum 17. „Dresdner Friedenslauf“ ruft die Wählervereinigung „Für unser Dresden“ um Werner Klawun auf. Fünf bis zehn Jogger werden Gedenkstätten ablaufen, die an zivile Opfer erinnern.

Eine Privatperson, die laut Stadt dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, hat einen Aufzug mit Kundgebungen angemeldet. Zu dieser Veranstaltung wird mit etwa 500 Teilnehmern gerechnet.

Zu Veranstaltungen an den Wochenenden vor und nach dem 13. Februar machte die Stadtverwaltung keine Angaben.

ttr

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