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Mitteldeutschland 17.800 Tonnen Rind- und Schweinefleisch aus sächsischen Schlachtereien
Region Mitteldeutschland 17.800 Tonnen Rind- und Schweinefleisch aus sächsischen Schlachtereien
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12:05 19.04.2017
Archivfoto Quelle: dpa
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Leipzig

In Sachsen sind im vergangenen Jahr 171.200 Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde geschlachtet worden. Insgesamt entstand dadurch eine Fleischmenge von 18.300 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr sei das ein Rückgang um gut 0,8 Prozent gewesen, teilte das Statistische Landesamt mit. Angaben zur Geflügelschlachtung wurden nicht gemacht.

Der mit 70 Prozent überwiegende Teil der geschlachteten Tiere – ohne Geflügel – waren zuletzt Schweine. Allein davon kamen im Jahr 2016 12.700 Tonnen Fleisch zusammen. Auf den Plätzen folgt abgeschlagen sächsisches Rindfleisch (5100 Tonnen), Schaf- und Lammfleisch (371 Tonnen), Pferdefleisch (65 Tonnen) und Ziegenfleisch (22 Tonnen). 91 Prozent aller Schlachtungen im Freistaat waren im vergangenen Jahr gewerblich, nur neun Prozent gingen auf das Konto von Hausschlachtungen: 1700 Tonnen.

Nordsachsen ist Spitzenreiter – Stadt Leipzig unbedeutend

Aufgeschlüsselt nach Landkreisen und Kommunen steht Nordsachsen bei den sächsischen Schlachtungen an der Spitze: 2015 ereilte dort beispielsweise gut 2800 Rinder und 48.000 Schweine ihr Schicksal. In der Stadt Leipzig wurden im gleichen Zeitraum „nur“ 17 Rinder und 95 Schweine geschlachtet. Ein Großteil der in Sachsen aufgezogenen Tiere wird jedoch nicht hier, sondern außerhalb des Freistaates getötet. Innerhalb der Bundesrepublik mit jährlich mehr als 6,7 Millionen Tonnen Fleisch – ohne Geflügel – machen sächsische Schlachtungen lediglich 0,3 Prozent aus.

In Sachsen wurden laut letzter Zählung 2015 mehr als 500.000 Rinder und mehr als 660.000 Schweine gehalten. Dazu kamen gut 70.000 Schafe, 44.000 Enten und 26.000 Gänse. Die Zahl der sächsischen Hühner belief sich bei der letzten Schätzung auf mehr als zehn Millionen.

Von mpu

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