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News 42 Millionen Euro: Sachsen erhöht Pauschale für Kitaplätze und Asylbewerber

42 Millionen Euro: Sachsen erhöht Pauschale für Kitaplätze und Asylbewerber

Sachsen hat laut Medienberichten einen lange schwelenden Finanzstreit mit den Kommunen beigelegt. Den übereinstimmenden Meldungen zufolge erhöht das Land ab 2015 die Zuweisungen für Kindertagesstätten und Asylbewerber.

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In Leipzig entsteht derzeit eine Reihe neuer Kitas. Mit der Landespauschale werden anteilig die Unterhaltungskosten je Kitaplatz finanziert.

Quelle: André Kempner

Dresden. Die sogenannte Kita-Pauschale steigt von derzeit 1875 Euro pro Jahr und Kind auf 2060 Euro. Der Städtetag hatte ursprünglich 2300 Euro gefordert. Durch die Anhebung der Pauschale entstehen dem Land Mehrkosten von gut 42 Millionen Euro, hieß es.

Der Freistaat würde damit zum Teil die Kommunen entlasten, die seit Jahren beklagen, dass die anteilige Finanzierung der Kitaplätze durch Land, Kommune und Eltern aus dem Gleichgewicht geraten ist. So hatte Leipzig die Elternbeiträge für 2014 von 27 auf 30 Prozent angehoben. Ein 9-Stunden-Platz-Krippenplatz kostet dort nun 207,52 Euro statt 202,19. Kindergarten-Eltern müssen rund 15 Euro mehr berappen und zahlen seit dem 1. Januar 124,93 Euro statt 109,55. 39.000 Plätze in Kitas, in der Tagespflege und in Horten gibt es derzeit in der stark wachsenden Metropole.

Mehr Geld für Asylbewerber-Unterbringung

Bewegung gibt es offenbar auch in der Frage der Finanzierung der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern. Die Kommunen erhalten fortan jährlich 7600 Euro pro Flüchtling. Bisher wurden 6000 Euro gezahlt. Was das am Ende kostet, ist noch unklar. Allgemein wird mit einer steigenden Zahl von Asylbewerbern gerechnet. Das Ministerium äußerte sich zunächst nicht.

Die Stadt Leipzig teilte auf Anfrage von LVZ-Online mit, das die Anhebung der Pauschlae Bestandteil der Verhandlungen zum auch zukünftig nicht die entstehenden Kosten der Stadt Leipzig für die Unterbringung, wirtschaftliche, gesundheitliche und soziale Versorgung der zugewiesenen Asylbewerber decken, so das Sozialdezernat am Donnerstag.

dpa / lyn

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