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Mitteldeutschland 70 Jahre Kriegsende: Bundespräsident erinnert an gefallene sowjetische Soldaten
Region Mitteldeutschland 70 Jahre Kriegsende: Bundespräsident erinnert an gefallene sowjetische Soldaten
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14:16 08.05.2015
Bundespräsident Joachim Gauck legte zum 70. Jahrestag des Kriegsendes einen Kranz auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Lebus nieder. Quelle: dpa
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atenfriedhof einen Kranz nieder. Dabei würdigte er die Verdienste der Roten Armee. „Ich verneige mich vor ihrem Leid und dem Leid und der Leistung derer, die gegen Hitler-Deutschland gekämpft und Deutschland befreit haben“, sagte Gauck.

Die Kriegsgräberstätte im Landkreis Märkisch-Oderland nördlich von Frankfurt (Oder) ist der zentrale sowjetische Soldatenfriedhof Brandenburgs. Bislang haben dort mehr als 4800 Gefallene ihre letzte Ruhestätte gefunden. „Ihr Schicksal mahnt uns, mit all unserer Kraft für Verständigung, Frieden und Versöhnung einzutreten. Es mahnt uns, unserer gemeinsamen Verantwortung für die Würde und das Leben der Menschen gerecht zu werden, in Europa und in der Welt“, betonte der Bundespräsident.

Lebus/Berlin. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Europa hat Bundespräsident Gauck der Opfer unter den sowjetischen Soldaten gedacht. In Erinnerung an die Millionen Kriegstoten legte er einen Kranz nieder. Dabei würdigte er die Verdienste der Roten Armee. „Ich verneige mich vor ihrem Leid und dem Leid und der Leistung derer, die gegen Hitler-Deutschland gekämpft und Deutschland befreit haben“, sagte Gauck.

Zuvor hatte Gauck an einer Gedenkstunde im Bundestag teilgenommen, mit der die deutsche Politik an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 70 Jahren erinnerte. Der 8. Mai gilt als einer der wichtigsten Gedenktage der deutschen Geschichte. Vor 30 Jahren, am 8. Mai 1985, hatte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als „Tag der Befreiung“ von der Herrschaft des Nationalsozialismus bezeichnet.

LVZ

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