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Mitteldeutschland AfD-Chef Meuthen wirbt für Kooperation mit Pegida in Sachsen
Region Mitteldeutschland AfD-Chef Meuthen wirbt für Kooperation mit Pegida in Sachsen
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13:59 23.02.2018
AfD-Parteichef Jörg Meuthen will enger mit Pegida zusammenarbeiten. Quelle: dpa
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Berlin - 

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hält es mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen für sinnvoll, erneut über eine Zusammenarbeit mit Pegida nachzudenken. „Wenn es in Richtung Landtagswahl geht, dann ist es vielleicht nicht klug, an dem Kooperationsverbot festzuhalten, das sagen mir auch meine Parteikollegen in Dresden“, sagte Meuthen. Der AfD-Chef bezeichnete das islam- und fremdenfeindliche Bündnis als „Volksbewegung aus Sachsen“. Pegida sei nicht vergleichbar mit der Vereinigung Thügida, mit der die AfD auch in Zukunft nichts zu schaffen haben solle. Zuletzt hatte die sächsische AfD bereits auf ihrem Parteitag in Hoyerswerda den Schulterschluss mit Pegida demonstriert.

Das Pegida-Team lehnt eine Abkehr von Mitgründer Lutz Bachmann, wie sie Meuthen und sein Co-Vorsitzender Alexander Gauland als Bedingung für eine Zusammenarbeit genannt haben, allerdings ab. „Pegida gibt es in dieser Konstellation, wie sie jetzt ist, oder gar nicht“, sagte Bachmann in einer Videobotschaft bei Facebook. „Politik und Medien versuchen, einen massiven Keil dazwischen zu treiben. Zwischen die natürlichen Partner - weil anders kann man es nicht mehr bezeichnen - Pegida und AfD.“

Auch Pegida-Vize Sigfried Daebritz, der als vorzeigbare Alternative zu dem vielfach vorbestraften Bachmann von AfD-Seite ins Spiel gebracht worden war, stellte per Videobotschaft klar: „Pegida ohne Lutz Bachmann, das wird nicht passieren. Dies ist keine Option.“

Im Sommer 2019 wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Die AfD war im Freistaat bei der Bundestagswahl im September stärkste Kraft geworden. Der Landesverband fordert von der Bundespartei freie Hand im Umgang mit Pegida und die Aufhebung eines dem entgegenstehenden Vorstandsbeschlusses.

Von LVZ

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