Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Mitteldeutschland AfD-Direktkandidat will nun doch nicht in den Bundestag
Region Mitteldeutschland AfD-Direktkandidat will nun doch nicht in den Bundestag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:28 04.04.2017
Der Vorsitzende der Dresdner Stadtratsfraktion, Stefan Vogel, ist am Dienstag von seiner Direktkandidatur für die Bundestagswahl für den Wahlkreis Dresden II/Bautzen II zurückgetreten. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Anzeige
Dresden

Im Zusammenhang mit der Kandidatenkür für die Bundestagswahl gibt es neue Querelen in der sächsischen AfD. Der Vorsitzende der Dresdner Stadtratsfraktion, Stefan Vogel, trat am Dienstag von seiner Direktkandidatur für den Wahlkreis Dresden II/Bautzen II zurück, wie der Landesverband mitteilte. Gründe für den überraschenden Schritt wurden nicht genannt. Der Landesverband werde zeitnah zu einer Aufstellungsversammlung im Mai einladen, um einen neuen Direktkandidaten zu wählen, so der stellvertretende Landesvorsitzende Thomas Hartung.

Die sächsische AfD hatte am vergangenen Wochenende bei einem Parteitag in Weinböhla (Landkreis Meißen) ihre Landesliste für die Bundestagswahl komplettiert. Dabei waren erneut Spannungen zwischen den Flügeln um Bundes- und Landeschefin Frauke Petry und ihren parteiinternen Widersacher, dem Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke, deutlich geworden. Letzterer hat im Stadtverband Dresden viele Anhänger, darunter den umstrittenen Dresdner Richter Jens Maier, der als zweiter Dresdner Direktkandidat ins Rennen geht und vom Parteitag auf Platz zwei der Landesliste gewählt wurde.

LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ob es sich bei dem sexuellen Missbrauch eines Jungen bei der Dresdner Parkeisenbahn um einen Einzelfall handelt, wurde nun in einem Gutachten festgehalten. Das Ergebnis wird am Mittwoch bekanntgegeben.

04.04.2017

Gemeinsam mit vier Bundesländern will Sachsen ab 2019 ein gemeinsames Zentrum für Telekommunikationsüberwachung betreiben. Die Zentrale entsteht in Leipzig. Schwere Straftaten sollen so schneller aufgeklärt werden. An den Plänen gibt es auch Kritik.

04.04.2017

Der Winter ist zurück - zumindest auf dem Fichtelberg. Am Dienstag fielen auf Sachsens höchstem Berg mehrere Zentimeter Neuschnee. Es könnte sogar noch mehr dazu kommen.

04.04.2017
Anzeige