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Mitteldeutschland Aktion "Perspektivwechsel": Sächsische Politiker arbeiten in Kitas und Krankenhäusern
Region Mitteldeutschland Aktion "Perspektivwechsel": Sächsische Politiker arbeiten in Kitas und Krankenhäusern
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21:56 29.05.2014
(Symbolfoto) Quelle: dpa
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Dresden

„Seit 2009 laden wir Politik, Verwaltung und Kostenträger ein, soziale Arbeit hautnah zu erleben“, sagte Karlheinz Petersen, Landesgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Sachsen.

Der Blick in die Praxis solle anregen, Entscheidungen mit „Augenmaß und eigener Erfahrung“ anzugehen. Denn das Handeln von Politikern und Behörden wirke sich auf die tägliche Arbeit im Sozialbereich aus. Für die diesjährige Aktion haben sich 126 Männer und Frauen gemeldet - Menschen, die sonst hinterm Schreibtisch oder im Parlament sitzen, Wahlkampfreden halten und in vielen Fällen keinen unmittelbaren Kontakt zu Kitas, Pflegeheimen, Behindertenwerkstätten und Beratungsstellen haben.

Nach Angaben der AWO haben sich in diesem Jahr besonders viele Interessenten in Kindertagesstätten angemeldet. Auch in umgekehrter Richtung funktioniert der Perspektivwechsel: Neun Mitarbeiter aus dem Wohlfahrtsbereich arbeiten vorübergehend in Ministerien und Behörden mit, darunter der Landesdirektion Chemnitz und der AOK Plus.

dpa

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