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Mitteldeutschland Altenburg steigt doch aus Flugplatz aus
Region Mitteldeutschland Altenburg steigt doch aus Flugplatz aus
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15:26 04.01.2010
Altenburg

Die Kommune hält über ihre Stadtwerke 19 Prozent an dem Ostthüringer Landeplatz, der vom Billigflieger Ryanair im Linienbetrieb angeflogen wird. Zu den Gründen für diesen Schritt wollte Stadtwerke- Geschäftsführer Martin Wenzel am Montag keine Angaben machen. Die Sitzung des Aufsichtsrates sei nicht öffentlich, und es sei vereinbart worden, keine Einzelheiten bekanntzugeben.

Weil sich das Land vehement dagegen sperrt, als Gesellschafter in den defizitären, aber wachsenden Flugplatz einzusteigen, ziehen die Anteilseigner nun die Notbremse. Der Kreis Altenburger Land - mit 60 Prozent Mehrheitsgesellschafter - hatte im Dezember angekündigt, für seine Anteile weltweit nach einem Investor zu suchen. Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) war Mitte des selben Monats mit dem Vorschlag, die Anteile am Leipzig-Altenburg Airport zu kündigen, im Stadtrat knapp gescheitert. Allerdings erhielten auch andere Anträge etwa zum Verkauf der Anteile keine Mehrheit.

Da es kein klares Votum des Gesellschafters vorlag, „musste der Aufsichtsrat letztendlich entscheiden, erklärte Wenzel. Die Linke hatte dagegen nach der Stadtratssitzung erklärt, dass weiterhin die frühere Beschlusslage vom Dezember 2008 gelte, wonach die Anteile gehalten werden.

Laut Wenzel hat jeder Gesellschafter das Recht, innerhalb einer bestimmten Frist seine Anteile an der Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH zu kündigen. Dann erhalte er den Nominalwert des eingezahlten Stammkapitals. Im Fall der Stadtwerke beläuft er sich auf 19 000 DM (9714,54 Euro).

dpa

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