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Mitteldeutschland Andrang beim Hafenfest am Zwenkauer See - Erholungsgebiet ist offiziell freigegeben
Region Mitteldeutschland Andrang beim Hafenfest am Zwenkauer See - Erholungsgebiet ist offiziell freigegeben
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14:46 10.05.2015
Hafenfest am Zwenkauer See. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Sanierung und Aufwertung des ehemaligen Tagebaues kosteten rund 218 Milionen Euro. Am Sonntag nehmen die Gäste den See "in Besitz" und feiern ein großes Hafenfest.

Zwenkau. Nach achtjähriger Flutung ist der Zwenkauer See im Süden von Leipzig am Samstag als Erholungsgebiet freigegeben worden. Zur Eröffnung mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) kamen am Samstag rund 1000 Besucher. Sanierung und Aufwertung des ehemaligen Tagebaues kosteten rund 218 Milionen Euro. Am Sonntag nehmen die Gäste den See "in Besitz" und feiern ein großes Hafenfest.

Von 10 bis 17 Uhr stehen dabei eine Segelregatta, eine Wassersportshow, Livemusik und Angebote für Kinder auf dem Programm. Erwartet werden laut Veranstalter über 10.000 Besucher.

Der bundeseigene Bergbausanierer LMBV investierte eigenen Angaben zu folge rund 195 Millionen Euro. Das Land Sachsen steuerte nach Angaben der Staatskanzlei rund 23 Millionen Euro für die touristische Erschließung des Zwenkauer Sees bei. Nach Cospudener, Markkleeberger und dem Störmthaler See erweitert er das Angebot der nutzbaren gefluteten Tagebaue im Leipziger Südraum.

Mit Politprominenz, darunter Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich (CDU) und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) wurde am Samstag der Zwenkauer See zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Quelle: André Kempner

Tilich betonte, schon heute locke die Seenlandschaft Urlauber nach Sachsen. „Von dem Wandel zu einem Erholungsgebiet profitiert die gesamte Region“, so CDU-Politiker. Neben der Nutzung als Erholungsgebiet dient der Zwenkauer See auch als Hochwasserspeicher. Bei Hochwasser kann der Mitteilung der Staatskanzlei zufolge der Durchfluss der Weißen Elster abgesenkt und so unter anderem die Stadt Leipzig vor Hochwasser geschützt werden. Ihre erste große Bewährungsprobe erlebte die damals gerade fertiggestellte Anlage beim Juni-Hochwasser 2013.

lvz

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