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Mitteldeutschland Angler entlassen 1000 Junglachse bei Dresden in die Elbe – Fischart war fast ausgestorben
Region Mitteldeutschland Angler entlassen 1000 Junglachse bei Dresden in die Elbe – Fischart war fast ausgestorben
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13:20 25.10.2014
Blick auf die Elbe bei Dresden. (Archivfoto) Quelle: dpa
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Dresden

Die etwa 14 Gramm schweren und bis zu 15 Zentimeter langen Fische wandern im Frühjahr 2015 via Elbe und Nordsee in den Atlantik und kehren nach drei Jahren zum Laichen wieder zurück.

Der Atlantische Lachs war Ende des 19. Jahrhunderts in der Elbe nahezu verschwunden und galt als ausgestorben. Der Grund dafür waren vor allem Wasserbauwerke, die ihm den Weg in die sächsischen Flüsse versperrten. Mit dem Programm „Elbelachs 2000“ soll diese Fischart seit 1994 wieder eingebürgert werden. Vor allem an den Zuflüssen im oberen Teil des Flusses wie dem Lachsbach, der Müglitz, Kirnitzsch und Wesenitz wurden dazu in den vergangenen zwei Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen.

Die jetzigen sogenannte Jährlinge stammen aus Südschweden und waren im Frühjahr 2014 geschlüpft. Der Verband mit seinen 219 Vereinen mehr als 15 000 Mitgliedern zwischen Riesa und Görlitz übernimmt unter anderem auch die Hege und Pflege des Fischbestandes an der Elbe.

dpa

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