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Antonow bringt letzten „Tiger“ nach Leipzig – Pro Woche drei Maschinen aus Afghanistan

Antonow bringt letzten „Tiger“ nach Leipzig – Pro Woche drei Maschinen aus Afghanistan

Die Bundeswehr hat ihren letzten Kampfhubschrauber vom Typ Tiger aus Afghanistan abgezogen. Der Helikopter landete am Dienstag im Bauch einer Antonow 124 auf dem Flughafen Leipzig/Halle.

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Hier wird der Tiger ausgeladen.

Quelle: dpa

Leipzig. In der Nacht wird der Militärhubschrauber zunächst in Schkeuditz untergestellt. „In den nächsten Tagen soll er dann per Lastwagen nach Fritzlar fahren“, sagte Oberstleutnant Gerhard Horstmann, Sprecher des Logistikkommandos in Erfurt, auf Anfrage von LVZ-Online. In der nordhessischen Stadt befindet sich ein Heeresflugplatz. Selbstständig könne der Tiger im Moment nicht aufsteigen, da er nach der Rückreise vom Hindukusch nicht flugbereit sei.

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Leipzig. Die Bundeswehr hat den letzten Kampfhubschrauber vom Typ Tiger aus Afghanistan abgezogen. Der Helikopter landete am Dienstag im Bauch einer Antonow 124 auf dem Flughafen Leipzig/Halle. In der Nacht wird der Militärhubschrauber zunächst in Schkeuditz untergestellt. Zwei- bis dreimal pro Woche erreicht ein Transporter der „Wolga-Dnepr-Airlines“ für die Bundeswehr Leipzig.

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Laut Horstmann landen zwei- bis dreimal pro Woche Transporter der „Wolga-Dnepr-Airlines“ für die Bundeswehr in Leipzig. Die Gesellschaft mit Sitz im russischen Uljanowsk hilft beim Abzug des deutschen Militärs aus Afghanistan. Zur Fracht gehören laut Horstmann auch Panzer, Panzerhaubitzen und jede Menge Munition. Nach Angaben des Sprechers dauere der Flug zwischen acht und 13 Stunden, je nach Route, Zwischenlandung und Gegenwind. Derzeit meide die Antonow den Luftraum über der Ukraine. Eine Flugstunde kostet laut Horstmann 30.000 Euro.

Der Kampfeinsatz der Bundeswehr läuft in fünf Monaten aus. Von den einst mehr als 5000 deutschen Soldaten sind in Afghanistan derzeit noch 2400 vor Ort. Insgesamt sind am Hindukusch noch 50.000 Militärs aus 46 Ländern stationiert.

Matthias Roth

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