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Auch Dulig reist nach Schweden - Vattenfall verspricht Klarheit über Lausitzer Braunkohle

Auch Dulig reist nach Schweden - Vattenfall verspricht Klarheit über Lausitzer Braunkohle

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will rasch für Klarheit über die Zukunft der Braunkohleverstromung in der Lausitz sorgen. Das habe der Chef des staatseigenen Konzerns, Magnus Hall, bei einem Gespräch mit einer SPD-Delegation aus Sachsen und Brandenburg zugesichert, berichtete der sächsische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Martin Dulig am Dienstag telefonisch aus Stockholm.

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Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Stockholm/Dresden. Er war zusammen mit dem brandenburgischen SPD-Fraktionschef Klaus Ness und dem Bundestagsabgeordneten Ulrich Freese zu einem zweitägigen Besuch nach Schweden gereist. 

Hintergrund sind Ankündigungen der neuen rot-grünen Regierung in Schweden, die Braunkohlepläne von Vattenfall stoppen und den staatseigenen Betrieb neu ausrichten zu wollen. 

„Punkt eins: Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Punkt zwei: Die Prioritätensetzung der schwedischen Regierung ist zur Zeit eine andere“, sagte Dulig. Für die Minderheitsregierung stehe derzeit die Haushaltspolitik im Mittelpunkt. Eine Festlegung auf den energiepolitischen Kurs werde erst in einigen Monaten erwartet. „Vattenfall will aber innerhalb kurzer Zeit für Klarheit über die unternehmerischen Entscheidungen sorgen“, sagte Dulig.

Die sächsische SPD bezeichnete noch im Wahlkampf die Energiegewinnung aus Braunkohle und die damit einhergehenden Förderung im Tagebau als "Brückentechnologie". Nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten sollen der Abbau und die Verfeuerung in den klima- und umweltschädlichen Kraftwerken noch bis etwa 2050 andauern.

dpa/joka

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