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Mitteldeutschland BUND Sachsen verzeichnet Mitgliederzuwachs
Region Mitteldeutschland BUND Sachsen verzeichnet Mitgliederzuwachs
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15:17 05.04.2017
Eine Wildkatze im Leipziger Auwald, entdeckt vom BUND Sachsen. Das Projekt mit den Tieren hat dem Verein Mitgliederzuwachs beschert. (Archiv) Quelle: dpa
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Chemnitz

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Mitglieder bekommen. Zum Jahresende zählten die Naturschützer 5482 Menschen in ihren Reihen, wie aus dem Jahresbericht 2016 hervorgeht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Im Jahr zuvor waren es 4067 Mitglieder. Landesvorsitzender Felix Ekardt begründete den Zuwachs unter anderem mit zwei Naturschutzprojekten aus dem vergangenen Jahr. Mit seinem Wildkatzenprojekt und der Errichtung eines Lehrbienenstandes für die Dunkle Biene habe der BUND Sachsen Zeichen gesetzt.

Kritik übte der BUND am Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung. Dieser nehme die Zerstörung weiterer Naturräume in Kauf. Es sei paradox, dass der BUND mit seinem Wildkatzenprojekt versuche, die potenziellen Lebensräume der Tiere zu vernetzen, während geplante Verkehrsprojekte diese zerschneiden würden.

„Gleiches befürchten wir für die Elbe“, so Ekardt. Noch sei diese in vielen Bereichen ein recht naturnaher Fluss. „Wenn aber das gerade verabschiedete Gesamtkonzept Elbe dazu führen sollte, dass eine verbindliche Flusstiefe für die Elbe-Güterschifffahrt festgeschrieben wird, so führt das zu einer weiteren Zerstörung des Naturraums.“

LVZ

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