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Barbara Ludwig - Chemnitzerin aus Überzeugung

Barbara Ludwig - Chemnitzerin aus Überzeugung

Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) will Menschen von ihrer Stadt begeistern. „Chemnitz ist die Stadt der vielen Möglichkeiten“, betont die 51-Jährige bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

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Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) will Menschen von ihrer Stadt begeistern.

Quelle: dpa

Chemnitz. „Man kann hier hervorragend wohnen.“ Es gebe viele Kita-Plätze, die Schulen würden saniert. Es gebe aber ein Problem: „Junge Leute wollen oft nicht nach Chemnitz, weil sie sich unter der Stadt nichts vorstellen können.“ Dabei hätten Besucher oft schon nach wenigen Stunden in der Stadt ein regelrechtes „Aha-Erlebnis“.

Gern zeigt sie Gästen das Wandgemälde „Arbeit - Wohlstand - Schönheit“ von Max Klinger im Stadtverordnetensaal des Rathauses. „Ein wunderschöner Dreiklang“, findet sie. „Da lässt sich so viel über Chemnitz erzählen.“

Seit 2006 ist Ludwig Oberbürgermeisterin von Chemnitz. Sie wurde in der Stadt - die damals noch Karl-Marx-Stadt hieß - am 8. Februar 1962 geboren. Sie ist geschieden und Mutter einer Tochter. Nach dem Abschluss der Polytechnischen Oberschule studierte Ludwig von 1978 bis 1982 Pädagogik in Auerbach, arbeitete bis 1994 als Lehrerin und Erzieherin.

Zu DDR-Zeiten war Ludwig parteilos. Sie trat 1991 in die SPD ein, stieg nur ein Jahr später in den Landesvorstand auf und wurde schon 1994 Landtagsabgeordnete. Ihren Posten als stellvertretende Landesvorsitzende verlor sie 1996 in einer Kampfabstimmung gegen die Europaabgeordnete Constanze Krehl. Nach der Landtagswahlwahl 1999 avancierte sie zunächst zur Parlamentarische Geschäftsführerin, wechselte aber im September 2001 in die Kommunalpolitik und ging als Dezernentin für Kultur, Soziales und Sport nach Chemnitz. 2004 ging sie wieder nach Dresden - diesmal auf die Regierungsbank - und wurde in der schwarz-roten Koalition Wissenschaftsministerin.

Als sich 2006 der damalige Oberbürgermeister Peter Seifert (SPD) in den Ruhestand verabschiedete, meldete Ludwig überraschend ihre Anwartschaft an. Nach ihrem Sieg im zweiten Wahlgang gab sie ihr Ministeramt in Dresden auf. Nun ist sie - wieder im zweiten Wahlgang - für weitere sieben Jahre bestätigt worden.

Ralf Hübner, dpa

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