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Bau der Waldschlößchenbrücke verzögert sich um Monate

Bau der Waldschlößchenbrücke verzögert sich um Monate

Neue Probleme beim Bau der Waldschlößchenbrücke: Um die Strombrücke, die die zurzeit am Elbufer auf der Altstädter Seite montiert wird, auf die Elbe zu schieben, muss die Stadt Flächen nutzen, die nicht im Planfeststellungsbeschluss für die Brücke enthalten sind.

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Quelle: dpa

Dresden.   „Der Eingriff betrifft das Flora-Fauna-Habitat 3270“, erklärt gestern Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhard Koettnitz. Gemeint sei Uferschlamm im Bereich der Flusslandschaft - Schlamm, der weggebaggert werden müsste, um das eine Ende der Strombrücke auf Pontons setzen zu können.

Es sei nur ein temporärer Eingriff, so der Amtsleiter, und planbar gewesen sei er nicht. „Erst gab es den Planfeststellungsbeschluss und danach die Ausführungsplanung. Darin wurde das technische Konzept für den Brückenbau entwickelt“, erklärt er. Warum niemand auf die fehlende Übereinstimmung mit dem Feststellungsbeschluss gestoßen ist, kann er nicht erklären. „Da hat es Defizite gegeben“, räumt er ein. Koettnitz sprach von einer „ernsten Situation“ und einem „sehr großen Problem“.

Der für Ende Januar, Anfang Februar geplante Verschub der Brücke auf die Elbe werde sich verzögern. Während Koettnitz von zweieinhalb Monaten Verzug sprach, erklärte Holm Felber, Sprecher der Landesdirektion Dresden, ein realistischer Zeitrahmen könne noch nicht genannt werden. „Die Stadt muss uns ja erst einmal mitteilen, welche Eingriffe in Fauna und Flora geplant sind.“ Dann werde die Landesdirektion die Fakten im Detail prüfen, möglicherweise seien Gutachter erforderlich.

Laut Koettnitz werde die Stadt einen Ergänzungsantrag zum Planfeststellungsbeschluss für die Brücke stellen. Er hoffe nicht, dass das Verfahren durch Klagen vor dem Verwaltungsgericht Dresden verzögert werde. Prinzipiell seien juristische Schritte gegen einen Ergänzungsbeschluss möglich.

Der Umweltverband Grüne Liga Sachsen, der die Abweichung bemerkt und bei der Landesdirektion angezeigt hatte, gab am Mittwoch keine Stellungnahme zu dem Verfahren ab.

tha

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