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Bauhaus Dessau plant eigenes Besucherzentrum

Dessau-Roßlau. Das Bauhaus in Dessau soll ein eigenes Besucherzentrum für Touristen bekommen. Rund 2,4 Millionen Euro sollen dafür aus dem Investitionsprogramm „Nationale UNESCO- Welterbestätten“ des Bundes bereitgestellt werden, sagte der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt.

„Es wird ein zusätzliches Gebäude“, sagte er. Das Projekt stecke aber noch in der Planungsphase. Vorgesehen sei auch, die Gäste noch intensiver durch das Areal des Bauhauses zu begleiten. „Wir bieten jährlich 1000 Führungen in acht Sprachen an. Es sollen noch mehr werden“, sagte er.

Das nach Plänen von Walter Gropius (1883-1969) vor rund 80 Jahren errichtete Gebäude aus Stahl, Glas und Beton gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. „Der Standort hat ein großes Potenzial, was sich in den nächsten Jahren noch entwickeln lässt“, sagte Oswalt. 2009 kamen mehr als 100 000 Besucher in das weltberühmte Gebäude. Bis 2011 soll ferner das noch lückenhafte Ensemble der Meisterhäuser, das sich wenige Minuten entfernt vom Bauhaus befindet, komplettiert sein, sagte Oswalt zu den weiteren Vorhaben.

Dazu gehören drei von Bauhaus-Direktor Gropius entworfene Doppelhäuser und ein einst von ihm selbst bewohntes Gebäude. Im Zweiten Weltkrieg waren das Haus von Gropius und die Doppelhaushälfte des Bauhäuslers Laszlo Moholy-Nagy (1895-1946) zerstört worden. „Im März wird entschieden, welches Architekturbüro den Auftrag zur Reparatur des Ensembles bekommt. 2011 sollen dann die Bauarbeiten beginnen und noch im gleichen Jahr auch beendet sein“, sagte Oswalt.

Bauarbeiten werde es auch am Bauhaus selbst geben. Es soll sich künftig „energiefreundlicher“ präsentieren. So werde mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II die Heizungs- und Klimatechnik verbessert, zudem bekomme ein Nebengebäude eine Solaranlage auf das Dach. „Der Bund hat uns dafür mehrere Millionen Euro in Aussicht gestellt“, sagte Oswalt.

Sophia-Caroline Kosel, dpa

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