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Bislang zwei Interessenten aus Tschechien für Vattenfall-Braunkohlesparte

Bislang zwei Interessenten aus Tschechien für Vattenfall-Braunkohlesparte

Für den Kauf der Braunkohle-Sparte des Energiekonzerns Vattenfall interessieren sich weiter nur zwei Unternehmen aus Tschechien. Der als ein dritter Interessent genannte Energiekonzern Steag aus Nordrhein-Westfalen dementierte am Dienstag Kaufabsichten.

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Tagebau der Vattenfall AG in Brandenburg. Der Versorger will seine deutsche Braunkohlesparte zügig verkaufen. Bislang interessieren sich zwei tschechische Unternehmen dafür.

Quelle: dpa

Düsseldorf/Cottbus. Es gebe „seitens Steag keine Bemühungen in diese Richtung“, teilte das Unternehmen mit. Man könne nicht ausschließen, dass das Unternehmen aufgrund der Kompetenz im Betrieb von Kraftwerken spekulativ genannt werde. „Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass unser Unternehmen keine Fühler hinsichtlich Braunkohle ausstreckt“, betonte ein Sprecher.

Die „Rheinische Post“ (Dienstag) hatte unter Berufung auf Konzern- und Gewerkschaftskreise berichtet, auch der fünftgrößte deutsche Energiekonzern sei an der Lausitzer Braunkohle-Industrie interessiert. Konzernchef Joachim Rumstadt habe bereits erste Gespräche geführt. Ein Vattenfall-Sprecher erklärte, das Unternehmen beteilige sich nicht an Marktspekulationen.

Vattenfall betreibt im zweitgrößten Braunkohlenrevier Deutschlands derzeit fünf Gruben in Brandenburg und Sachsen sowie mehrere Kraftwerke. In der Lausitzer Braunkohle-Industrie sind etwa 8000 Menschen beschäftigt. Im Herbst hatte der schwedische Staatskonzern seine Braunkohle-Verkaufspläne bekanntgemacht. Bislang gibt es zwei Interessenten aus Tschechien. Der  teilstaatliche Stromkonzern CEZ hat sowohl die zum Verkauf stehenden kohlebetriebenen Kraftwerke als auch die von Vattenfall betriebenen thüringischen Wasserkraftwerke im Blick. (mit dpa)

lvz

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