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Mitteldeutschland Blitz-Winter: Erster Schnee im Erzgebirge – nächste Woche wieder 20 Grad
Region Mitteldeutschland Blitz-Winter: Erster Schnee im Erzgebirge – nächste Woche wieder 20 Grad
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12:52 26.10.2018
Der erste Schnee der Saison: Zumindest im Erzgebirge oder im Harz kann es am Wochenende in Lagen über 600 Meter weiß werden. Quelle: dpa
Leipzig

Es wird winterlich: Zumindest am Wochenende in den süddeutschen und mitteldeutschen Gebirgen. Aber auch im sächsischen Tiefland erleben Wollpullover und Wintermantel bei Temperaturen unter 10 Grad ihr erstes kurzes Comeback seit dem eisigen Märzwinter 2018. „Zum Samstag und Sonntag stürzen die Höchstwerte nach unten. Im Süden von Deutschland kann es in der Nacht zum Sonntag sogar bis in tiefe Lagen die ersten Schneeflocken der Saison geben“, so Dominik Jung von Wetter.net.

In Harz und Thüringer Wald wird’s weiß

Im Thüringer Wald, im Harz und im Erzgebirge sind Winterreifen Pflicht: Hier werden bei kühlen Temperaturen um den Gefrierpunkt die ersten Schneeflocken fallen. „Ab etwa 600 bis 700 Meter Höhe kann es weiß werden“, so Jung. Darunter droht uns schmuddeliges und kühles Regenwetter das Wochenende zu vermiesen.

Nächste Woche wieder deutlich wärmer

Der Blitz-Winter ist allerdings genauso schnell wieder vorbei, wie er kam. „Der Winter kann sich jedenfalls nicht festsetzen und verschwindet ganz schnell wieder. Kaum ist die kalte Luft da, ist sie auch schon wieder weg“, so der Meteorologe. Ab Wochenmitte geht es überall warm weiter, zum nächsten Wochenende sind dann schon wieder bis zu 20 Grad möglich. „Das ist für die Jahreszeit deutlich zu warm.“

Nächste Woche wird’s wieder warm: Am Dienstag reicht es im Raum Leipzig für milde 18 Grad. Quelle: Wetter.net

Die große Dürre endet nicht

Und auch die erwarteten dürftigen Regenmengen werden die langanhaltende Dürre nicht wirklich beenden. In einigen Regionen Deutschlands fällt bis zum 5. November weiterhin kaum Niederschlag. Auch in Sachsen und Thüringen fallen verbreitet nicht einmal 10 Liter Regen pro Quadratmeter. „Die große Dürre endet damit nicht. Der November scheint in seinen ersten Tagen nahtlos an die bisherigen sehr trockenen und warmen Monate anknüpfen zu wollen“, so Wetterexperte Jung.

Kaum Quelle: Wetter.net

Bestes Ausflugswetter am Reformationstag

Die gute Nachricht: In der kurzen Feiertagswoche ist zumindest im Osten vielerorts bestes Ausflugswetter in Sicht. So bleibt es voraussichtlich am Reformationstag (Mittwoch) im Raum Leipzig verbreitet trocken und warm. „Besonders am Dienstag gibt es im Osten bei Werten von bis zu 21 Grad fast schon wieder Frühlingsgefühle im Herbst“, so Jung.

In den Alpen bis zu zwei Meter Schnee

Ganz anders ist die Lage indes auf der Alpen-Südseite. Hier fallen bis Donnerstag bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter! In den Hochlagen sind da ein bis zwei Meter Neuschnee möglich, darunter drohen aufgrund des heftigen Regens Überschwemmungen. „Etwas von dem Regen könnte Deutschland gut gebrauchen, aber da wird auch in den nächsten Tagen regional kaum etwas vom Himmel kommen“, so das Fazit des Wetterexperten.

Von Olaf Majer

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