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Brandanschlag auf die Bundeswehr in Dresden 2009: Ermittler haben offenbar eine heiße Spur

Brandanschlag auf die Bundeswehr in Dresden 2009: Ermittler haben offenbar eine heiße Spur

Mehr als vier Jahre nach dem Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundeswehr in Dresden haben die Ermittler eine Spur. „Wir ermitteln gegen konkrete Personen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase, am Dienstag.

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Oberstleutnant Daniel Decker vor den ausgebrannten Fahrzeugen auf dem Gelände der Elb-Havel-Kaserne. 2009 hatte es einen ähnlichen Anschlag in Dresden gegeben.

Quelle: dpa

Dresden. Ob ihnen die Tat aber nachgewiesen werden könne, werde die Zukunft zeigen. Nähere Angaben zu Verdächtigen und Hintergründen machte Haase nicht. Geprüft werde aber, ob es eine Verbindung zum Brandanschlag auf die Kaserne in Havelberg (Sachsen-Anhalt) am Wochenende gibt. Dort wurden bei dem Feuer in der Nacht zum Samstag 16 militärische Fahrzeuge zerstört. Es entstand ein Schaden von mindestens zehn Millionen Euro.

Im April 2009 waren bei dem Dresdner Anschlag 42 Militärfahrzeuge an der Albertstadtkaserne zerstört oder beschädigt worden. Auch hier ging der Schaden in die Millionen. Auf dem Gelände befindet sich die Offiziersschule des Heeres. Für die Tat hatte eine bis dato unbekannte „Initiative für ein neues blaues Wunder“ die Verantwortung übernommen. „Wenn ihr nicht abrüstet, tun wir es!“, hieß es im Bekennerbrief. Der Verdacht konzentrierte sich auch auf militante antimilitaristische Gruppen. Aktuelle Medienberichte über Ermittlungen in der linksradikalen Szene bestätigte Haase aber nicht.

dpa

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