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Mitteldeutschland Bundeskabinett beschließt 20 Prozent mehr Rente für SED-Opfer
Region Mitteldeutschland Bundeskabinett beschließt 20 Prozent mehr Rente für SED-Opfer
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11:51 01.10.2014
Viele Opfer des SED-Unrechts bekommen eine Opferrente. Sie darf laut dem Landgericht Deggendorf nicht für Haftkosten herangezogen werden. Quelle: Peter Endig
Berlin

Justizminister Heiko Maas (SPD) erklärte, dadurch werde der Einsatz von Menschen stärker gewürdigt, die als Vorkämpfer für Freiheit, Demokratie und ein vereinigtes Deutschland Zwangsmaßnahmen hätten erdulden müssen.

„Dies ist ein wichtiges Signal gerade in diesem Jahr, da sich der Fall der Mauer zum 25. Mal jährt“, sagte Maas. Die SED-Opferrente wird seit 2007 in unveränderter Höhe gezahlt. Sie steht Menschen zu, die in der DDR mindestens 180 Tage aus politischen Gründen inhaftiert waren. Der Höchstsatz liegt derzeit bei maximal 250 Euro. Ab Januar 2015 soll er auf 300 Euro steigen.

dpa

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