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Mitteldeutschland CDU-Fraktionschef Flath zieht es nach Politkarriere nach Kirgistan
Region Mitteldeutschland CDU-Fraktionschef Flath zieht es nach Politkarriere nach Kirgistan
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11:18 11.05.2014
Steffen Flath verlässt die politische Bühne. Quelle: Andreas Doering
Dresden

Konkret habe er vor, die Regierung von Kirgistan in Zentralasien beim Aufbau eines Systems der Berufsausbildung zu beraten.

In der Ex-Sowjetrepublik gebe es Schulbildung und universitäre Ausbildung. Eine Berufsausbildung, wie in Deutschland üblich und etabliert, sei dort aber unbekannt. Flath kandidiert nach 25 Jahren in der Politik nicht mehr für den Landtag. Es sei Zeit für einen neuen Lebensabschnitt, sagte der 57-Jährige. „Ich habe mir das lange genug überlegt. Eigentlich wollte ich schon mit 50 aussteigen. Aber es hat nie gepasst.“

Der Kontakt nach Kirgistan sei bei mehreren von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Reisen nach Zentralasien zustande gekommen, sagte Flath. Kirgistan stecke derzeit in einem Transformationsprozess. „Sie sind eine parlamentarische Demokratie wie wir“, sagte der CDU-Politiker. Der Status sei vergleichbar mit dem von Ostdeutschland Anfang der 1990er Jahre.

Er glaube, dass seine Erfahrungen aus der Zeit nach dem Mauerfall nützlich für Kirgistan sein könnten, sagte Flath. Der Agraringenieur und Chemiker Flath war 1989 über den Runden Tisch in die Politik gekommen. 1994 wurde er in den sächsischen Landtag gewählt und war Umweltminister, Kultusminister und zuletzt sechs Jahre lang Vorsitzender der CDU-Fraktion im Freistaat.

dpa

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